Gebäudehülle
Alle wärmeübertragenden Außenflächen eines Gebäudes — Außenwände, Dach, Fenster, Boden gegen Erdreich. Über sie geht die Heizwärme verloren.
Als Gebäudehülle (auch thermische Hülle) bezeichnet man die Gesamtheit der Bauteile, die den beheizten Innenraum von außen, vom Erdreich oder von unbeheizten Bereichen trennen: Außenwände, Dach bzw. oberste Geschossdecke, Fenster und Türen sowie die untere Abgrenzung gegen Keller oder Erdreich. Über diese Flächen verliert ein Gebäude Heizwärme — je größer und je schlechter gedämmt die Hülle, desto höher der Heizwärmebedarf. Die Wärmeverluste skalieren mit der Hüllfläche und den U-Werten der Bauteile sowie mit den Heizgradtagen des Standorts. Eine energetische Sanierung setzt deshalb an der Hülle an (Dämmung, Fenstertausch, Luftdichtheit), bevor eine neue Heizung wie eine Wärmepumpe effizient arbeiten kann. Im Bericht schätzen wir die Hüllflächen aus dem 3D-Modell und verknüpfen sie mit den U-Werten der Baualtersklasse.