U-Wert
Wärmedurchgangskoeffizient in W/(m²·K). Je niedriger, desto besser gedämmt. Ungedämmte Massiv-Außenwand ~1,2–1,7; GEG-Höchstwert bei Sanierung 0,24; BAFA-förderfähig sogar ≤ 0,20.
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) beschreibt, wie viel Wärmeleistung pro Quadratmeter durch ein Bauteil fließt, wenn zwischen innen und außen 1 Kelvin Temperaturunterschied besteht — Einheit W/(m²·K). Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Ungedämmte Massiv-Außenwände älterer Häuser liegen oft bei 1,2–1,7, eine moderne gedämmte Wand erreicht 0,15–0,24. Eine Reduktion von 1,5 auf 0,24 W/(m²·K) entspricht grob einer um 80 % verringerten Wärmeverlustleistung durch dieses Bauteil — der U-Wert ist damit die zentrale Stellgröße für Heizbedarf, Heizkosten und die nötige Wärmepumpenleistung. Zwei Maßstäbe sind zu unterscheiden: Das GEG nennt als gesetzlichen Höchstwert für sanierte Außenwände 0,24 (Anlage 7); die BAFA-Förderung verlangt für einen Zuschuss strengere „technische Mindestanforderungen" — etwa Außenwand ≤ 0,20, Dach und oberste Geschossdecke ≤ 0,14, Kellerdecke ≤ 0,25 und Fenster ≤ 0,95 W/(m²·K). Die im Bericht angesetzten Bestands-U-Werte je Baualtersklasse sind gebäudetypische Mittel in Anlehnung an die IWU-Gebäudetypologie, keine am Haus gemessenen Werte.