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WIRTSCHAFTLICHKEIT

Sachwertverfahren

Bewertungsmethode aus Bodenwert plus Gebäude-Herstellungskosten abzüglich Alterswertminderung. Üblich für selbst genutzte Ein-/Zweifamilienhäuser.

Das Sachwertverfahren ermittelt den Wert einer Immobilie aus der Summe von Bodenwert (Grundstücksfläche × Bodenrichtwert) und dem Wert der baulichen Anlagen, der aus den Normalherstellungskosten abzüglich einer Alterswertminderung (über die Restnutzungsdauer) berechnet wird. Anschließend passt ein regionaler Sachwertfaktor das Ergebnis an das tatsächliche Marktniveau an. Es ist nach der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV 2022) das übliche Verfahren für selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser, bei denen keine ausreichende Vergleichs- oder Ertragsbasis vorliegt. Der Bericht nutzt diese Logik, um eine nachvollziehbare Wertspanne zu schätzen; Lagefeinheiten und Ausstattungsdetails, die ein Gutachter vor Ort erfasst, bleiben dabei naturgemäß grob.

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