Eigenverbrauchsquote
Die Eigenverbrauchsquote gibt an, wie viel Prozent des von einer Photovoltaikanlage erzeugten Stroms direkt im Haus verbraucht wird – der Rest wird ins Netz eingespeist.
Die Eigenverbrauchsquote ist eine der wichtigsten Kennzahlen bei der Wirtschaftlichkeitsrechnung von PV-Anlagen. Sie steht dem Autarkiegrad gegenüber: Während der Autarkiegrad angibt, wie viel des Haushaltsbedarfs selbst gedeckt wird, drückt die Eigenverbrauchsquote aus, wie gut der erzeugte Solarstrom genutzt wird. Eine kleine Anlage auf einem Gebäude mit hohem Eigenverbrauch hat eine hohe Eigenverbrauchsquote; eine große Anlage mit viel Netzeinspeisung hat eine niedrige. Batteriespeicher, Wärmepumpen und E-Autos erhöhen die Eigenverbrauchsquote deutlich – von typischerweise 25 bis 35 Prozent ohne Speicher auf 60 bis 75 Prozent mit kombiniertem Speicher und steuerbaren Verbrauchern.