Speicher
Batteriespeicher (meist Lithium-Ionen, 3–15 kWh) — puffert Solarstrom für Abend und Nacht. Hebt die Eigenverbrauchsquote typischerweise von ~30 % auf 55–70 %.
Ein Heimspeicher ist eine wiederaufladbare Batterie (heute meist Lithium-Ionen, gängig 5–15 kWh für ein Einfamilienhaus), die tagsüber überschüssigen Solarstrom aufnimmt und ihn abends und nachts wieder abgibt. Dadurch steigt die Eigenverbrauchsquote nach den HTW-Berlin-Daten typischerweise von rund 30 % auf 55–70 %, der Autarkiegrad sogar auf 70–80 %. Als Faustregel für die Dimensionierung gilt etwa 1 kWh Speicherkapazität je kWp installierter PV-Leistung. Wirtschaftlich ist der Speicher der teuerste Hebel der Eigenverbrauchsoptimierung: Der Markt hat sich 2026 aufgespalten — das reine Gerät kostet rund 250–450 €/kWh, schlüsselfertig inklusive Hybrid-Wechselrichter und Montage eher 800–1.200 €/kWh. Ob er sich rechnet, hängt stark von Strompreis, Förderung und Nutzungsprofil ab; oft steht der Komfort- und Notstrom-Aspekt gleichwertig neben der reinen Rendite.