GEBÄUDE & GRUNDSTÜCK
Zweischaliges Mauerwerk
Zweischaliges Mauerwerk besteht aus einer tragenden Innenschale und einer vorgesetzten Außenschale mit einem Luftraum oder einer Dämmschicht dazwischen.
Diese Bauweise war in Deutschland besonders bei Gebäuden der Baujahre 1950 bis 1985 verbreitet. Die Außenschale ist oft als Klinker- oder Sichtmauerwerk ausgeführt und schützt vor Schlagregen, während die Innenschale die Lasten trägt. Zwischen den Schalen liegt eine Hohlschicht von üblicherweise 4 bis 8 cm, die sich nachträglich mit Einblasdämmung verfüllen lässt. Ob tatsächlich ein geeigneter Hohlraum vorhanden ist, muss vor der Maßnahme mit einem Endoskop geprüft werden.