Wasserstoff
Wasserstoff ist kein Energieerzeuger, sondern ein Energieträger. Er muss zunächst hergestellt werden und kann dann in Brennstoffzellen oder wasserstofffähigen Heizgeräten zur Wärme- und Stromerzeugung genutzt werden.
Wasserstoff enthält als Gas pro Volumeinheit nur etwa ein Drittel der Energiedichte von Erdgas, bei gleichem Gewicht aber mehr Energie. Grüner Wasserstoff, der aus erneuerbarem Strom per Elektrolyse hergestellt wird, gilt als klimafreundlich. Für den Haushaltsbereich ist Wasserstoff bislang kaum verfügbar: Es gibt keine flächendeckenden Lieferinfrastrukturen für private Verbraucher. Das GEG 2024 erlaubt Wasserstoffheizungen grundsätzlich, verlangt aber den Nachweis der erneuerbaren Herkunft. Da für jede Kilowattstunde Wärme aus Wasserstoff 2,5–3,5 kWh Strom aufgewandt werden müssen (gegenüber 0,25–0,33 kWh bei einer Wärmepumpe), ist der Einsatz im Eigenheim energetisch und wirtschaftlich nur in Ausnahmefällen sinnvoll.