Brennstoffzelle
Eine Brennstoffzelle erzeugt durch eine elektrochemische Reaktion von Wasserstoff (oder Erdgas mit Reformer) gleichzeitig Strom und Wärme. Im Eigenheim wird sie als dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungsanlage eingesetzt.
Im Gegensatz zum Verbrennungsprozess erzeugt die Brennstoffzelle Strom direkt aus der chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff – der Wirkungsgrad für Strom liegt bei ca. 35 %, die entstehende Wärme wird für Heizung und Warmwasser genutzt, sodass der Gesamtwirkungsgrad bis zu 90 % erreicht. Geräte wie die Vitovalor (Viessmann) oder ENE·FARM-Systeme sind serienreif und kosten inkl. Einbau rund 15.000–20.000 Euro. Förderprogramme über BAFA und KfW können die Investition senken. Die Wirtschaftlichkeit hängt stark von den Energiepreisen und der Betriebsstundenzahl ab; die einfache Amortisationszeit liegt oft bei 15–20 Jahren.