Makrolage
Die Makrolage beschreibt den übergeordneten Standortrahmen einer Immobilie: Region, Stadt und Teilmarkt. Sie bildet eine der zwei zentralen Lageebenen in der Immobilienbewertung.
In der Immobilienwertermittlung nach ImmoWertV wird die Lage in Makrolage und Mikrolage aufgeteilt. Die Makrolage umfasst regionale Wirtschaftskraft, Bevölkerungsentwicklung, Beschäftigungssituation und Leerstandsquoten auf Kreis- oder Stadtebene. Starke Makrolagen mit wachsender Bevölkerung und hoher Kaufkraft erzielen dauerhaft höhere Bodenrichtwerte als strukturschwache Regionen. Für Käufer ist die Makrolage besonders wichtig, weil sie sich anders als Gebäudeeigenschaften nicht durch Sanierung verbessern lässt.