Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)
Das BEHG ist das deutsche Gesetz, das seit 2021 einen nationalen CO₂-Preis auf fossile Brenn- und Kraftstoffe wie Heizgas und Heizöl einführt.
Das Brennstoffemissionshandelsgesetz verpflichtet Energielieferanten, für jede Tonne CO₂, die beim Verbrennen ihrer Produkte entsteht, Emissionszertifikate zu erwerben. Diese Kosten werden an die Endverbraucher weitergegeben und erscheinen als Aufschlag auf den Gas- oder Ölpreis. Der Preis stieg von 25 Euro pro Tonne (2021) auf 55 Euro (2025) und soll ab 2027 in den europäischen Emissionshandel (ETS 2) überführt werden. Für Hauseigentümer mit fossiler Heizung bedeutet das eine planmäßig steigende Belastung der Heizkosten, die die Wirtschaftlichkeit eines Heizungswechsels beeinflusst.