Endenergiebedarf
Die Energiemenge, die „an der Hausgrenze" für Heizung und Warmwasser geliefert werden muss — Basis der Heizkostenabschätzung.
Der Endenergiebedarf ist die Energiemenge, die einem Gebäude über die Systemgrenze zugeführt werden muss, um Heizung, Warmwasser und Hilfsstrom zu decken — also das, was als Gas, Öl, Strom, Pellets oder Fernwärme tatsächlich eingekauft und abgerechnet wird. Er liegt rechnerisch zwischen dem reinen Nutz-/Heizwärmebedarf (was die Räume brauchen) und dem Primärenergiebedarf (mit vorgelagerten Verlusten). Aus dem Endenergiebedarf und dem Preis je Kilowattstunde des jeweiligen Energieträgers ergeben sich die jährlichen Heizkosten — die Größe, die Eigentümer im Alltag am stärksten spüren. Der Bericht schätzt ihn aus Gebäudehülle, Baualtersklasse und Klimadaten und verfeinert ihn mit Ihren tatsächlichen Verbrauchswerten.