Mietrendite
Das Verhältnis der jährlichen Mieteinnahmen zum Kaufpreis einer Immobilie, ausgedrückt in Prozent. Sie gibt an, wie rentabel eine Immobilie als Kapitalanlage ist.
Die Mietrendite (oder Bruttorendite) errechnet sich aus den jährlichen Kaltmieteinnahmen geteilt durch den Kaufpreis, multipliziert mit 100. Bei einer Jahresmiete von 12.000 Euro und einem Kaufpreis von 250.000 Euro beträgt die Bruttorendite 4,8 Prozent. Die Nettorendite zieht zusätzlich Betriebskosten, Instandhaltungsrücklagen, Hausverwaltung und eventuelle Leerstände ab und liegt üblicherweise 1 bis 2 Prozentpunkte niedriger. In Großstädten mit hohen Kaufpreisen kann die Rendite unter 3 Prozent fallen, in strukturschwächeren Regionen über 6 Prozent liegen. Die Mietrendite ist neben Wertsteigerungserwartung und steuerlichen Effekten eine der zentralen Kennzahlen bei der Bewertung einer Immobilie als Kapitalanlage.