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GEBÄUDE & GRUNDSTÜCK

Holzrahmenbau

Der Holzrahmenbau ist eine Bauweise, bei der ein Tragwerk aus senkrechten und waagerechten Holzständern gebildet wird, zwischen die Dämmung eingebracht und außen beplankt wird. Er ist die in Deutschland am meisten verbreitete Holzbauweise.

Im Holzrahmenbau bilden Ständer, Schwellen und Rähme (waagerechte Balken oben und unten) ein Gitterwerk, das die Lasten trägt. Der Zwischenraum wird mit Dämmmaterial gefüllt, innen mit Gipskarton oder Holzplatten beplankt und außen mit Fassadenmaterial verkleidet. Die Konstruktion ermöglicht sehr gute Dämmwerte bei schlanken Wandquerschnitten. Wegen der geringen Dichte des Holzes (Fichte ca. 450 kg/m³) ist die thermische Masse jedoch geringer als bei Massivbauweisen – was im Sommer zu stärkerem Temperaturanstieg führen kann. Das Feuchtemanagement erfordert eine sorgfältige Dampfbremsen- und Diffusionsplanung.

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