Nachwachsende Rohstoffe
Nachwachsende Rohstoffe sind Baumaterialien, deren Ausgangsstoff biologisch nachwächst und während des Wachstums CO₂ bindet. Dazu gehören Holz, Holzfaser, Zellulose, Stroh, Hanf, Flachs und Schafwolle.
Der Begriff umfasst alle Baustoffe, die aus lebenden Organismen gewonnen werden und sich natürlich erneuern – im Gegensatz zu fossilen oder mineralischen Materialien. Im Baubereich sind dies vor allem Konstruktionsholz, Holzfaserdämmplatten, Zellulose aus Altpapier, Strohballen sowie Hanf- und Flachsfasern. Ein wesentlicher Vorteil: Das gebundene CO₂ bleibt so lange gespeichert, wie das Material im Gebäude verbleibt. Die Klimabilanz hängt jedoch stark davon ab, was nach dem Rückbau passiert – bei energetischer Verwertung (Verbrennung) wird der Kohlenstoff sofort freigesetzt. Für die Förderfähigkeit nach BEG ist nicht das Material entscheidend, sondern der erreichte U-Wert.