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WÄRMEPUMPE

Grundlast

Der dauerhaft anfallende, gleichmäßige Wärmebedarf eines Gebäudes über das Jahr, den ein Heizsystem zuverlässig und wirtschaftlich decken soll. Im Unterschied dazu gibt es die Spitzenlast an besonders kalten Tagen.

In Heizungsanlagen bezeichnet die Grundlast den Wärmebedarf, der über einen langen Zeitraum – besonders in Herbst, Winter und Frühling bei moderaten Außentemperaturen – kontinuierlich anfällt. Dieser Teil des Bedarfs macht bei einem typischen Wohngebäude den Großteil des Jahresenergieverbrauchs aus. Wärmepumpen sind besonders gut für die Grundlastdeckung geeignet, weil sie bei milden Temperaturen hohe Jahresarbeitszahlen erreichen. Die Spitzenlast entsteht nur an wenigen sehr kalten Tagen und kann von einem zweiten Wärmeerzeuger (Gaskessel, Elektroheizstab) wirtschaftlicher abgedeckt werden. Das Prinzip wird bei bivalenten Anlagen und Hybridheizungen gezielt genutzt, um Anlagenkosten und Betriebseffizienz zu optimieren.

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