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WÄRMEPUMPE

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe, die Grundwasser als Wärmequelle nutzt. Sie ist sehr effizient, weil Grundwasser das ganze Jahr über etwa 10 °C hat – erfordert aber eine wasserrechtliche Genehmigung und zwei Brunnen (Förder- und Schluckbrunnen).

Bei einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe wird Grundwasser über einen Förderbrunnen gefördert, ihm Wärme entzogen und das abgekühlte Wasser über einen Schluckbrunnen wieder in den Boden eingeleitet. Da Grundwasser in Deutschland ganzjährig relativ konstante Temperaturen von 8–12 °C aufweist, erreichen Wasser-Wasser-Wärmepumpen die höchsten Jahresarbeitszahlen aller Wärmepumpentypen (JAZ 4,5–6,0). Allerdings ist der Betrieb genehmigungspflichtig: Wer Grundwasser entnehmen und einleiten will, braucht eine wasserrechtliche Erlaubnis der zuständigen Behörde. In Grundwasserschutzzonen oder bei schlechter Grundwasserqualität (z. B. Eisengehalt, der zur Verstopfung führen kann) ist der Einsatz eingeschränkt oder ausgeschlossen. Auch die Brunnenerstellung ist ein erheblicher Kostenfaktor.

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