Walmdach
Dachform mit allen vier Seiten geneigt — keine senkrechten Giebel. Häufig bei freistehenden Einfamilienhäusern der 1950er–80er.
Beim Walmdach sind alle vier Dachseiten geneigt; an den Schmalseiten ersetzt eine geneigte Walmfläche den senkrechten Giebel des Satteldachs. Diese Form ist sturm- und witterungsrobust und war bei freistehenden Einfamilienhäusern der 1950er- bis 1980er-Jahre besonders verbreitet. Für die Photovoltaik bedeutet das vier kleinere, unterschiedlich ausgerichtete Teilflächen statt zweier großer — die nach Süden, Südosten und Südwesten weisenden Walmflächen sind gut belegbar, die Nordfläche praktisch nicht. In der Summe steht häufig etwas weniger zusammenhängende, ideal orientierte Modulfläche zur Verfügung als bei einem gleich großen Satteldach. Eine Sonderform ist das Krüppelwalmdach, bei dem der Walm nur den oberen Giebelbereich abdeckt.