Volllaststunden
Rechnerische Stunden, die eine PV-Anlage pro Jahr unter Nennleistung laufen müsste, um ihren Jahresertrag zu erzeugen. In Deutschland meist 900–1.050 h.
Volllaststunden sind eine Vergleichskennzahl: Sie geben an, wie viele Stunden eine Anlage rechnerisch unter voller Nennleistung (in kWp) laufen müsste, um ihren tatsächlichen Jahresertrag zu erbringen. Bei Photovoltaik in Deutschland liegen sie meist zwischen 900 und 1.050 Stunden pro Jahr — entsprechend einem spezifischen Ertrag von rund 900 bis 1.050 kWh je kWp. Eine 10-kWp-Anlage mit 950 Volllaststunden erzeugt also etwa 9.500 kWh im Jahr. Die Kennzahl bündelt Strahlungsangebot, Ausrichtung, Neigung und Verluste in einer Zahl und erlaubt so den schnellen Vergleich von Standorten und Anlagen. Im Bericht entspricht ihr der spezifische Jahresertrag pro kWp.