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kWp

Kilowatt-Peak — Nennleistung einer PV-Anlage unter Standard-Testbedingungen (1000 W/m², 25 °C Modultemperatur, definiertes Spektrum). Etwa 2 m² moderne Module je kWp.

Kilowatt-Peak (kWp) ist die Nenn- oder Spitzenleistung einer Photovoltaik-Anlage unter genormten Standard-Testbedingungen (STC): 1000 W/m² Einstrahlung, 25 °C Modultemperatur und ein definiertes Lichtspektrum. Die kWp-Zahl beschreibt also die Leistung im Labor, nicht den tatsächlichen Ertrag — den liefert erst der Jahresertrag in kWh, der von Standort, Ausrichtung, Neigung und Verschattung abhängt. Als grobe Faustregel gilt: Ein modernes Modul mit rund 430–460 W belegt etwa 1,9–2,0 m² Dachfläche, sodass pro kWp ungefähr 2 m² (zuzüglich Reihenabstände) zu rechnen sind. Für ein typisches Einfamilienhaus sind 8–10 kWp üblich; mit Wärmepumpe oder E-Auto sind 10–15 kWp sinnvoll, mit beidem auch mehr. Die installierbare Leistung begrenzt letztlich die nutzbare, gut besonnte Dachfläche.

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