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WIRTSCHAFTLICHKEIT

Pumpspeicherkraftwerk

Ein Pumpspeicherkraftwerk speichert Strom in Form von Lageenergie, indem es in Zeiten günstigen Stroms Wasser in ein Hochreservoir pumpt und es bei Bedarf zur Stromerzeugung ablässt.

Pumpspeicherkraftwerke sind die weltweit am häufigsten eingesetzte Technologie zur Stromspeicherung in großem Maßstab. Sie nutzen Höhenunterschiede zwischen zwei Wasserbecken: Bei Stromangebot wird Wasser hinaufgepumpt, bei Strombedarf fließt es hinab und treibt Turbinen an. Der Wirkungsgrad liegt bei 70 bis 85 Prozent. In Deutschland gibt es begrenzte Kapazitäten; Österreich, die Schweiz und Skandinavien haben deutlich mehr Potenzial. Pumpspeicher dienen als wichtige Ergänzung bei hoher Residuallast und werden als Rückgrat einer Energieversorgung mit hohem Erneuerbaren-Anteil diskutiert.

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