Pelletkessel
Ein Pelletkessel ist ein Heizkessel, der mit Holzpellets – gepressten Sägespänen und Holzresten – betrieben wird und damit nahezu CO₂-neutral heizt, da beim Verbrennen nur das CO₂ freigesetzt wird, das der Baum zuvor gebunden hat.
Pelletkessel gelten als erneuerbare Heizlösung und sind im Rahmen des GEG (65-%-Erneuerbare-Pflicht) und der BEG förderfähig. Moderne Anlagen erreichen Wirkungsgrade von über 90 Prozent und können weitgehend automatisiert betrieben werden. Der Pelletspeicher benötigt allerdings erheblichen Platz – für ein Einfamilienhaus ca. 5 bis 10 m³. Pellets unterliegen Preisschwankungen, sind aber langfristig als Brennstoff verfügbar. Gegenüber Wärmepumpen haben Pelletkessel den Vorteil, dass sie auch bei sehr niedrigen Vorlauftemperaturen und in schlecht gedämmten Altbauten wirtschaftlich betrieben werden können.