LFP (Lithium-Eisenphosphat)
LFP (Lithium-Ferrum-Phosphat, LiFePO₄) ist eine Zellchemie für Lithium-Ionen-Akkus, die besonders sicher, langlebig und temperaturstabil ist. Sie wird heute am häufigsten in stationären Hausenergiespeichern eingesetzt.
Im Gegensatz zu Lithium-Kobalt-Oxidzellen (NMC, NCA) enthält LFP keinen Kobalt und ist dadurch kostengünstiger und weniger anfällig für thermisches Durchgehen (Brandgefahr). Die Energiedichte ist etwas geringer, was im stationären Betrieb kaum eine Rolle spielt. LFP-Zellen erreichen typischerweise 4.000–6.000 Ladezyklen, was bei täglicher Nutzung 12–16 Jahren entspricht. Unter 5 Grad Celsius sinkt die nutzbare Kapazität spürbar – Hausspeicher in unbeheizten Garagen oder Kellern sollten auf Temperaturmanagement achten. LFP hat sich als De-facto-Standard für stationäre Haushalts-Batteriespeicher etabliert.