Lastverschiebung
Lastverschiebung bezeichnet das gezielte Verlagern von Stromverbrauchern – wie Waschmaschine, Geschirrspüler oder Wärmepumpe – in Zeiten hoher Solarproduktion, um mehr selbst erzeugten Strom direkt zu nutzen.
Die meisten Haushalte verbrauchen Strom morgens und abends, während PV-Anlagen ihren Höchstertrag mittags liefern. Lastverschiebung schließt diese zeitliche Lücke: Geräte mit Startzeitverzögerung oder Timer werden so programmiert, dass sie in der Mittagszeit laufen, wenn die Anlage viel produziert. Auch Wärmepumpen, Wallboxen und Heizstäbe lassen sich automatisch zuschalten, sobald die Einspeisung einen Schwellenwert überschreitet. Lastverschiebung ist eine der günstigsten Methoden zur Eigenverbrauchsoptimierung – oft ohne Zusatzinvestition möglich.