Grundwasserspiegel
Der Grundwasserspiegel ist der Pegel, bis zu dem der Boden mit Wasser gesättigt ist. Er beeinflusst Keller-Trockenheit, Gründungstiefe und die Eignung des Bodens für Erdwärme-Anlagen.
Ein hoher Grundwasserspiegel – also Grundwasser nahe der Geländeoberfläche – kann Keller feucht oder unbenutzbar machen und die Gründungskosten erhöhen, weil wasserdichte Bauweisen erforderlich werden. Gleichzeitig verbessert feuchter Boden die Wärmeleitfähigkeit für Erdwärmekollektoren. Der Grundwasserstand variiert jahreszeitlich und langfristig: In Trockenjahren sinkt er, was bei Tonböden zu Schrumpfrissen und Setzungsschäden führen kann. Informationen über den lokalen Grundwasserspiegel liefern geologische Dienste der Bundesländer sowie Gutachterausschüsse. Bei Neubauten wird der Grundwasserspiegel im Bodengutachten ermittelt.