Feststoffakku (Solid-State-Battery)
Feststoffakkus ersetzen den flüssigen Elektrolyten herkömmlicher Lithium-Ionen-Zellen durch ein festes Material (Keramik, Polymer oder Sulfid). Sie versprechen höhere Energiedichte, mehr Sicherheit und schnelleres Laden – sind aber noch nicht im Massenmarkt erhältlich.
Der flüssige Elektrolyt in herkömmlichen Lithium-Zellen ist brennbar und kann bei Schäden auslaufen. Feststoffzellen umgehen dieses Problem und ermöglichen theoretisch höhere Energiedichten, weil der feste Elektrolyt dünner und stabiler ist. Toyota, Samsung SDI und mehrere Start-ups haben Serienprodukte für 2027–2030 angekündigt, zunächst für den Automobilbereich. Für Hausspeicher werden Feststoffzellen frühestens Mitte der 2030er Jahre in nennenswerten Stückzahlen relevant. Die Fertigungskosten liegen noch deutlich über Lithium-Ionen, und die Langzeitstabilität muss sich im Feldversuch erst beweisen.