CO2-Abgabe (nationaler Emissionshandel)
Die CO2-Abgabe ist ein Aufpreis auf fossile Brennstoffe wie Gas und Heizöl, mit dem der Ausstoß von Kohlendioxid verteuert wird, um Anreize zur Energieeinsparung zu setzen.
Der nationale Emissionshandel in Deutschland legt einen Mindestpreis für CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen fest, der schrittweise ansteigt. Der Preis wird pro Tonne CO2 erhoben und auf den Brennstoffpreis aufgeschlagen – für Erdgas bedeutet das einen Aufpreis von mehreren Cent pro kWh. Wer weniger Energie verbraucht, zahlt weniger CO2-Abgaben. Der steigende CO2-Preis verbessert die Wirtschaftlichkeit von Dämmmaßnahmen und Wärmepumpen kontinuierlich, weil die Einsparungen pro kWh mit jedem Jahr mehr wert sind.