Wärmewende
Die Wärmewende bezeichnet den Umbau der Wärmeversorgung von Gebäuden weg von fossilen Brennstoffen (Gas, Öl) hin zu erneuerbaren Wärmequellen wie Wärmepumpe, Solarthermie und Fernwärme.
Während die Stromwende in Deutschland bereits weit fortgeschritten ist, steckt die Wärmewende noch in den Anfängen: Über 70 Prozent der Wohngebäude werden noch mit Gas oder Öl beheizt. Da Raumwärme und Warmwasser rund 35 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs ausmachen, ist die Dekarbonisierung des Wärmesektors eine zentrale Aufgabe der Klimapolitik. Instrumente der Wärmewende sind das GEG mit seinen 65-Prozent-Anforderungen an neue Heizungen, die BEG-Förderung und der steigende CO₂-Preis. Für Hauseigentümer bedeutet die Wärmewende steigende Betriebskosten für fossile Heizungen und wachsende Förderanreize für Alternativen wie Wärmepumpen.