Kellerdeckendämmung
Die Kellerdeckendämmung bezeichnet das nachträgliche Aufbringen von Dämmplatten oder Einblaswolle an der Unterseite der Kellerdecke. Sie reduziert Wärmeverluste nach unten und sorgt für wärmere Böden im Erdgeschoss.
Die Kellerdecke trennt das beheizte Erdgeschoss vom unbeheizten Keller. Ohne Dämmung hat sie U-Werte von 1,0–1,4 W/(m²K). Zehn bis fünfzehn Zentimeter Dämmplatten aus EPS oder Mineralwolle an der Deckenunterseite senken den Wert auf unter 0,3 W/(m²K). Die Maßnahme ist vergleichsweise günstig (20–50 Euro pro Quadratmeter), erfordert keinen großen Eingriff ins Gebäude und lässt sich häufig in Eigenleistung durchführen. Dennoch wird sie bei Sanierungen oft vergessen, weil sie keine sichtbare Verbesserung bringt. Die Kellerdeckendämmung ist zusammen mit der Dämmung der obersten Geschossdecke eine der wirtschaftlichsten Einstiegsmaßnahmen – mit Amortisationszeiten unter zehn Jahren.