Flachdach
Dach mit sehr geringer Neigung (meist < 10°). Module werden hier aufgeständert — Ausrichtung und Reihenabstand sind frei wählbar.
Als Flachdach gilt ein Dach mit Neigung unter etwa 10 Grad; ganz „flach" ist es nie, ein leichtes Gefälle zur Entwässerung gehört dazu. Für Photovoltaik bietet das Flachdach einen großen Vorteil: Module werden auf Montagegestellen aufgeständert, sodass Neigung und Ausrichtung frei optimiert werden können — meist Süd- oder eine ertragsstabile Ost-West-Aufständerung. Begrenzend wirken die nötigen Reihenabstände gegen gegenseitige Verschattung und die zulässige Dachlast. Auch eine Dachbegrünung oder Auflast zur Befestigung ohne Dachdurchdringung ist hier üblich. Im 3D-Modell ist das Flachdach an der fehlenden Firstlinie und der nahezu horizontalen Fläche erkennbar.