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WÄRMEPUMPE

Rücklauftemperatur

Die Temperatur des Heizungswassers, das nach dem Durchfließen der Heizkörper oder Heizflächen abgekühlt zur Heizung zurückkommt. Sie ist immer niedriger als die Vorlauftemperatur.

Im Heizkreis wird erwärmtes Wasser vom Heizkessel oder der Wärmepumpe über den Vorlauf zu den Heizkörpern oder Fußbodenheizungsschleifen geleitet. Dort gibt es Wärme an den Raum ab und fließt abgekühlt über den Rücklauf zurück. Die Differenz zwischen Vor- und Rücklauftemperatur – die sogenannte Spreizung – gibt an, wie viel Wärme das Wasser tatsächlich abgegeben hat. Eine typische Spreizung bei Heizkörpersystemen beträgt 10–20 Kelvin (z. B. 70/55 °C oder 55/45 °C). Bei Fußbodenheizungen ist sie mit 5–10 Kelvin geringer (z. B. 35/30 °C). Wärmepumpen profitieren von niedrigen Rücklauftemperaturen, weil sie die Effizienz des Kältemittelkreislaufs verbessern. Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass Spreizung und Rücklauftemperatur im gesamten System gleichmäßig und optimal sind.

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