Hausanschluss
Der Hausanschluss ist die elektrische Verbindung eines Gebäudes mit dem öffentlichen Stromnetz, begrenzt durch die Absicherung (z. B. 25 A oder 63 A pro Phase).
Der Hausanschluss definiert, wie viel elektrische Leistung ein Gebäude gleichzeitig aus dem Netz beziehen oder einspeisen kann. In älteren Einfamilienhäusern ist er häufig auf 25 oder 35 Ampere pro Phase ausgelegt, was einer maximalen Leistungsabnahme von etwa 17 bzw. 24 kW entspricht. Bei gleichzeitigem Betrieb von Wärmepumpe (3–5 kW), Wallbox (11 kW) und Haushalt (2–3 kW) können diese Grenzen überschritten werden. Der Netzbetreiber kann eine Erhöhung des Anschlusses genehmigen. Als Alternative erlauben Energiemanagementsysteme ein dynamisches Lastmanagement, das den Gesamtbezug unter der Anschlussgrenze hält.