Digitales Geländemodell (DGM)
Digitale Darstellung der Erdoberfläche ohne Gebäude und Vegetation – Grundlage für Hangneigungsberechnungen, Hochwassermodellierungen und Geländeanalysen.
Ein Digitales Geländemodell (DGM) wird aus Airborne-Laserscanning-Daten abgeleitet, indem alle Punkte oberhalb des Geländes (Gebäude, Bäume, Brücken) herausgefiltert werden. Was übrig bleibt, ist die reine Bodenoberfläche mit genauen Höhenwerten. DGMs sind Grundlage für Hangneigungskarten, Überschwemmungsprognosen (HQ100-Karten), Verschattungsberechnungen und Erschließungsplanungen. Bundesweit werden DGMs mit einer Rasterweite von 1 bis 5 Metern von den Landesvermessungsämtern vorgehalten und sind in den meisten Bundesländern als Open Data verfügbar. Im Unterschied zum Digitalen Oberflächenmodell (DOM) enthält das DGM keine Gebäude- oder Vegetationshöhen.