01Das Ergebnis

Das Wichtigste zu Ihrem Haus auf einen Blick

Wert, Energie und die nĂ€chsten Schritte — aus amtlichen Daten fĂŒr genau Ihre Adresse.

GebĂ€ude, Baujahr <1978, 109 mÂČ WohnflĂ€cheauf 713 mÂČ GrundstĂŒck. Thölstedter Weg 2,Stuhr

Ihr SĂŒd-SĂŒdwest-orientiertes Walmdachmit 44° Neigungist eine gĂŒnstige Ausgangslage fĂŒr , WĂ€rmepumpe und eine zukunftssichere Sanierung.

MARKTWERT-SPANNE
≈ 377 K €
299 K € – 499 K € ·
ENERGIE HEUTE
—
Energiekennwert nötig.
EINSPARPOTENZIAL
7.892 €/Jahr

Das heißt fĂŒr Sie: Diese Zahlen sind eine belastbare Erst-EinschĂ€tzung aus amtlichen Daten — je mehr Sie ergĂ€nzen, desto enger die Spanne.

02Das GebÀude

Das GebÀude

Die harten Eckdaten des GebĂ€udes — Baujahr, Maße, Dachform und Material — als Fundament fĂŒr Wert, Energie und Sanierung.

3D-Modell 3D-Modell wird beim Scrollen geladen 

Ihr Haus in 3D: eine Punktwolke aus der amtlichen Laser-Höhenvermessung (DSM), nach Höhe eingefĂ€rbt und ĂŒber das echte Luftbild gelegt — ziehen zum Drehen, scrollen zum Zoomen. Mit „LoD2-Modell“ blenden Sie das amtlich vermessene GebĂ€udemodell ein oder aus.

Hier sehen Sie die Eckdaten Ihres Hauses — zusammengefĂŒhrt aus dem amtlichen Liegenschaftskataster (ALKIS), dem amtlichen 3D-GebĂ€udemodell (LoD2) der Landesvermessung und, sofern vorhanden, aus manuell gepflegten OpenStreetMap-Tags. Jedes dieser Felder kommt also aus einer benannten, nachvollziehbaren Quelle und nicht aus einer pauschalen Annahme. Gemeinsam bilden diese Werte das Fundament des gesamten Dossiers: Auf ihnen bauen alle DĂ€mmungs-, Heizungs- und Solarberechnungen der folgenden Kapitel auf. Stimmt ein Wert hier, stimmt er konsistent ĂŒberall.

Warum genau diese Eckdaten zĂ€hlen: Der Footprint — die bebaute GrundflĂ€che, also der Umriss Ihres Hauses am Boden — ergibt mal der Geschosszahl ĂŒberschlĂ€gig Ihre WohnflĂ€che. Und die WohnflĂ€che ist die zentrale BezugsgrĂ¶ĂŸe fĂŒr nahezu alles, was danach kommt: fĂŒr den jĂ€hrlichen HeizwĂ€rmebedarf, fĂŒr die Auslegung einer WĂ€rmepumpe und fĂŒr die GrĂ¶ĂŸenordnung der Sanierungskosten. Die aus dem 3D-Modell gemessene GebĂ€udehöhe verrĂ€t zusammen mit der Dachform, wie viele Quadratmeter Außenwand und DachflĂ€che ĂŒberhaupt gedĂ€mmt werden mĂŒssen — und damit, wie groß der Hebel einer Sanierung ist. Das Baujahr schließlich ist der verlĂ€sslichste Hinweis auf die Bauweise: Es entscheidet darĂŒber, ob in Ihrer Außenwand ein dĂ€mmbarer Hohlraum steckt (typisch fĂŒr das zweischalige Mauerwerk der Nachkriegsjahrzehnte) oder ob die Wand massiv ausgefĂŒhrt ist — ein Unterschied, der ĂŒber die gĂŒnstigste DĂ€mmmethode und damit ĂŒber mehrere Tausend Euro entscheidet.

Ein offenes Wort zur Genauigkeit, denn die ist uns wichtiger als ein hĂŒbscher, aber vorgetĂ€uschter Wert: GebĂ€udehöhe und Dachform stammen aus amtlicher Vermessung (Befliegung und Laserscan) und sind mit einer Genauigkeit von etwa ±50 cm sehr verlĂ€sslich. Footprint und Perimeter kommen direkt aus dem Liegenschaftskataster. Baujahr und WohnflĂ€che dagegen schĂ€tzen wir dort, wo keine hausgenaue amtliche Angabe vorliegt — das Baujahr etwa ĂŒber das dominante Baualter des umliegenden Zensus-Quartiers, die WohnflĂ€che ĂŒber eine Geometrie-Heuristik. Solche geschĂ€tzten Felder sind im Bericht eigens als SchĂ€tzung gekennzeichnet, und Sie können jeden davon jederzeit mit Ihrer echten Zahl ĂŒberschreiben; alle folgenden Kapitel rechnen dann automatisch mit Ihrem korrigierten Wert weiter. FĂŒr ein belastbares GesprĂ€ch mit Architektin, Energieberater oder Handwerksbetrieb halten Sie am besten Ihre tatsĂ€chliche WohnflĂ€che und das genaue Baujahr aus den Bauunterlagen bereit — diese beiden Angaben verbessern die Aussagekraft des Dossiers am stĂ€rksten.

GEBÄUDEFUNKTION
GebÀude
ALKIS — amtliche Klassifikation
BAUJAHR
pre1978
Zensus-Quartier (dominant)
FOOTPRINT
146 mÂČ
Bebaute GrundflÀche aus dem Kataster · Umfang (Perimeter) 55 m
HÖHE
6,6 m
LoD2-Messung (±50 cm)
GESCHOSSE
—
keine ALKIS-Angabe — bitte Geschosszahl selbst ergĂ€nzen
DACHFORM
Walmdach
Amtlicher LoD2-Dachform-Code 3200
DACHFLÄCHE
252 mÂČ
Summe der Solar-API-Dachsegmente· Quelle solar
DÄMMBARE FASSADE
194 mÂČ
Quelle dsm-recon · high
WOHNFLÄCHE (GESCHÄTZT)
109 mÂČ
Footprint × Geschosse × 0,75 (WohnflĂ€chen-Faktor nach WoFlV: Abzug fĂŒr WĂ€nde, Treppen und SchrĂ€gen) — am besten mit echtem Wert ĂŒberschreiben
Quellen
ALKIS NI · LoD2 (DENILD4900000XxF) · OSM-Tags (osm_id 288096897) · Zensus 2022 (CRS3035RES100mN3325600E4236100)
03Luftbild-3D

Luftbild-3D

Ihr Haus im foto-realistischen 3D-Luftbild — genau so, wie es wirklich dasteht: mit Dachziegeln, Gauben, Dachfenstern, Schornstein, BĂ€umen und NachbarhĂ€usern. Diese Ansicht ergĂ€nzt das schematische 3D-Modell aus den vorherigen Kapiteln um den entscheidenden RealitĂ€tscheck.

Warum zwei 3D-Ansichten? Das schematische Modell beruht auf dem amtlich vermessenen 3D-GebĂ€udemodell (LoD2) der Landesvermessung und zeigt die exakte, vermessene Form, Höhe und Dachneigung — ideal, um FlĂ€chen und Volumen verlĂ€sslich zu verstehen. Das foto-realistische Luftbild hier zeigt Ihr Haus dagegen fotogenau in seiner echten Umgebung. Die Ansicht startet mit einem Anflug aus der Vogelperspektive hinunter zu Ihrem Haus; mit Umkreisen nah und Umkreisen fern lassen Sie die Kamera in zwei AbstĂ€nden langsam um das GebĂ€ude kreisen. So sehen Sie auf einen Blick, wie Ihr Haus in der Straße steht, wie Dach und Fassade ausgerichtet sind und ob BĂ€ume oder NachbargebĂ€ude zu bestimmten Tageszeiten Schatten auf das Dach werfen — ein Faktor, der bei einer spĂ€teren Solaranlage ĂŒber den realen Ertrag mitentscheidet.

GOOGLE 3D · WIRD ERST AUF KLICK GELADEN
Quellen
Google Maps Platform — Photorealistic 3D (Map3DElement)
04GrundstĂŒck & Wert

GrundstĂŒck & Wert

Lage Stuhr. Der amtliche liegt bei 390 €/mÂČ.Bei 713 mÂČ GrundstĂŒcksflĂ€che entspricht das einem rechnerischen Bodenwert von 278 K €.

Was heißt das genau? Der Bodenrichtwert ist der amtliche Durchschnittspreis fĂŒr einen Quadratmeter unbebauten Boden in Ihrer Lage — festgelegt vom unabhĂ€ngigen fĂŒr GrundstĂŒckswerte aus den tatsĂ€chlich beurkundeten KaufvertrĂ€gen der Umgebung und veröffentlicht ĂŒber das Bodenrichtwert-Informationssystem BORIS. Er bewertet nur den Grund, nicht Ihr Haus. Multipliziert mit Ihrer GrundstĂŒcksflĂ€che ergibt sich ein ĂŒberschlĂ€giger Bodenwert: der Betrag, der selbst dann im GrundstĂŒck steckt, wenn das GebĂ€ude wegfiele. Wichtig zur Einordnung: Das ist eine grobe Überschlagsrechnung nach dem Prinzip der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) und dem , kein gutachterlicher — der Richtwert gilt fĂŒr ein typisiertes GrundstĂŒck der Bodenrichtwertzone, Abweichungen Ihres GrundstĂŒcks in GrĂ¶ĂŸe, Zuschnitt oder Bebaubarkeit sind nicht eingerechnet. Der reale Gesamtwert Ihrer Immobilie liegt zudem höher — Bodenwert plus GebĂ€udewert.

Warum das wichtig ist: Der Bodenrichtwert ist die wichtigste Stellschraube jeder WerteinschĂ€tzung und steigt in gefragten Lagen seit Jahren — ein Wertzuwachs, der Ihnen ohne eigenes Zutun zufĂ€llt und der eine energetische Sanierung oft mitfinanziert, weil ein modernisiertes, gut gedĂ€mmtes Haus auf wertvollem Grund beim Verkauf wie bei der Beleihung deutlich besser dasteht. Banken bewerten den Bodenwert als beleihungsfĂ€hige Sicherheit, wenn Sie einen Modernisierungskredit aufnehmen. FĂŒr das GesprĂ€ch mit Makler oder Bank lohnt die Frage: „Welcher Bodenrichtwert und welche Bodenrichtwertzone gelten fĂŒr mein GrundstĂŒck?" — mit der Antwort aus diesem Kapitel erkennen Sie eine zu niedrige EinschĂ€tzung sofort und verhandeln auf Augenhöhe.

LAGEPLAN · GRUNDSTÜCKSGRENZE
OPENSTREETMAP · ZIEHEN ZUM BEWEGEN
BODENRICHTWERT2026
390 €/mÂČ
Gutachterausschuss
GRUNDSTÜCKSWERT
278 K €
713 mÂČ Ă— Richtwert
NUTZUNG
1100
keine Bauweise-Angabe
BEBAUUNGSDICHTE
21 %
4 Nachbarparzellen im Vergleich

Ihre von rund 21 % beschreibt, welcher Anteil des GrundstĂŒcks ĂŒberbaut ist — die Bebauungsdichte. Im Vergleich mit 4 Nachbarparzellen im Quartier bewegt sich die Bebauungsdichte im ortsĂŒblichen Rahmen.

Bodenrichtwert-Entwicklung 2012 – 2024

FĂŒr Ihre Lage hat sich der Bodenrichtwert von 175 €/mÂČ (2012) auf 370 €/mÂČ (2024) entwickelt — eine VerĂ€nderung von +111 %. Der Bodenrichtwert ist seit 2012 um 111 % gestiegen — ein Wertzuwachs, der Ihnen ohne eigenes Zutun zufĂ€llt.Bei 713 mÂČ GrundstĂŒck entspricht das + 139 K € ĂŒber 12 Jahre.

€/mÂČ Â· Quelle: Gutachterausschuss · LGLN BORIS
Großes GrundstĂŒck
  • GRZ 0.20 — viel FreiflĂ€che (567 mÂČ)
  • GrundstĂŒck 713 mÂČ ĂŒberdurchschnittlich
  • 4 angrenzende FlurstĂŒcke

Unterm Strich: ein starkes GrundstĂŒck — Lage, Zuschnitt und Bodenwert spielen Ihnen zu und stĂŒtzen den Gesamtwert spĂŒrbar.

Bodenrichtwerte beschreiben den durchschnittlichen Bodenwert einer ganzen Bodenrichtwertzone und sind die wichtigste Eingabe fĂŒr eine grobe Marktwert-EinschĂ€tzung. Sie stammen aus beurkundeten KauffĂ€llen und werden von den GutachterausschĂŒssen turnusmĂ€ĂŸig fortgeschrieben — in den meisten LĂ€ndern jĂ€hrlich, in einigen alle zwei Jahre. FĂŒr eine rechtsverbindliche Bewertung etwa fĂŒr Erbschaft, Scheidung oder Finanzierung benötigen Sie dennoch ein individuelles Wertgutachten nach ImmoWertV, das auch Lage, Zuschnitt und Zustand Ihres Hauses berĂŒcksichtigt. Dieser Bericht liefert eine belastbare erste Orientierung, ersetzt aber kein solches Gutachten.

Quellen
Gutachterausschuss fĂŒr GrundstĂŒckswerteNiedersachsen2026 · LiegenschaftskatasterNiedersachsen
05Gesamtwert

Was es wert ist

Boden und GebĂ€ude zusammen: Aus dem Bodenwert und dem um die Alterung bereinigten ergibt sich nach dem Sachwertverfahren der ImmoWertV (§§ 35–39) eine ĂŒberschlĂ€gige Spanne fĂŒr den Marktwert. Sie ersetzt kein Verkehrswertgutachten.

Der stammt aus dem und geht hier unverÀndert in den Sachwert ein.

MARKTWERT-SPANNE · SACHWERTVERFAHREN (ImmoWertV §§ 35–39)
≈ 377 K €
299 K € – 499 K €
278 K €
+
48 K €
= VorlÀufiger Sachwert
328 K €
× Marktanpassung (× 1,15)
= Marktwert
≈ 377 K €

Werttreiber

Was den Wert hebt oder senkt — und wo Ihre Angabe die Spanne enger macht.

Was Ihren Wert treibt: Das Haus ist nicht modernisiert — das bedeutet eine kĂŒrzere (nur 17 Jahre) und damit eine hohe Alterswertminderung von 79 %. Hier liegt der grĂ¶ĂŸte Hebel: Jede erfasste Sanierung schiebt die Spanne nach oben.

  • Ausstattung
    Standardstufe 3 (Annahme „mittel") — bestimmt die Normalherstellungskosten.
  • Modernisierungen
    nicht modernisiert · 17 J Restnutzungsdauer · 79 % Alterswertminderung
  • GebĂ€udetyp
    freistehendes Einfamilienhaus — wirkt auf die Normalherstellungskosten je mÂČ.
  • Baujahr
    Baujahr 1960 — steuert die Alterswertminderung.
So gerechnet — alle Berechnungsgrundlagen
BruttogrundflĂ€che 145 mÂČ (freistehendes Einfamilienhaus)
NHK 2010 810 €/mÂČ
NHK indexiert (heute) 1.567 €/mÂČ (Faktor 1,935)
Gesamtnutzungsdauer 80 J
Wertkorrekturen
Bauliche Außenanlagen (§ 37) +2 K €

Brauchen Sie eine andere Annahme? Korrigieren Sie jeden Wert ĂŒber die — die Spanne rechnet sofort neu.

Das heißt fĂŒr Sie: Diese Spanne ist eine belastbare Orientierung fĂŒr Verkauf, Erbteilung oder Beleihung — kein gutachterlicher Verkehrswert. Ihr Wert steckt ĂŒberwiegend im Grund und Boden (278 K € Bodenwert gegenĂŒber 48 K € GebĂ€udewert) — die grĂ¶ĂŸte Stellschraube ist damit der Bodenrichtwert Ihrer Lage, nicht die Bausubstanz.

06Energiebilanz

Energie heute

FĂŒr eine belastbare Energiebilanz brauchen wir die Kennzahl aus Ihrem — den einzig hausgenauen, belastbaren Wert. Wir erfinden hier bewusst keinen SchĂ€tzwert. Sobald Sie ihn eintragen, ordnen wir Ihr Haus in die Effizienzklassen ein und schĂ€rfen alle Folgeberechnungen auf Ihr GebĂ€ude.

A+
A
B
C
D
E
F
G
H
Noch keine Energieausweis-Kennzahl hinterlegt — Klasse nicht ausweisbar.

Die eine Kennzahl schaltet das ganze Kapitel scharf — bitte eintragen. Mit dem echten Endenergiebedarf (kWh/mÂČ·a) ordnen wir Ihr Haus sofort in die Effizienzklassen ein, rechnen kWh/mÂČ·a × WohnflĂ€che zum konkreten Jahresbedarf hoch und schĂ€rfen daraus WĂ€rmepumpen-Auslegung, DĂ€mmungs-Hebel und Marktwert auf genau Ihr GebĂ€ude.

Verbrauch, Kosten und der Klima-Vergleich im Detail
JAHRESVERBRAUCH
—
JAHRESKOSTEN
—
HEIZGRADTAGE VS. DE
-5 %
milder als DE-Schnitt

Ihre regionalen liegen bei 3.482 Kd gegenĂŒber einem deutschen Durchschnitt von 3.667 Kd. Ihr Standort liegt damit 5 % unter dem deutschen Schnitt — das Klima ist also milder und der Heizbedarf entsprechend geringer. Heizgradtage messen, wie kalt und wie lange ein Standort heizen muss (Summe der tĂ€glichen Differenz zwischen Raum- und Außentemperatur ĂŒber die Heizperiode) — je höher der Wert, desto lĂ€nger und strenger der Winter und desto mehr Energie verlangt dieselbe WohnflĂ€che. Genau deshalb ist die Lage kein Nebenaspekt der Energiebilanz: In einer kĂ€lteren Region schlĂ€gt jede Klasse Effizienzgewinn — und jeder gedĂ€mmte Quadratmeter — stĂ€rker auf die Heizkosten durch als im milden Rheintal, weil der WĂ€rmeverlust ĂŒber mehr Heiztage und grĂ¶ĂŸere Temperaturdifferenzen wirkt. Wir rechnen DĂ€mm-Ersparnis und WĂ€rmepumpen-Bedarf deshalb gegen genau diese regionalen Heizgradtage, nicht gegen einen Bundesdurchschnitt.

Was heizen die Nachbarn? · Quartier-Benchmark (Zensus 2022)

In Ihrem 100-m-Quartier sind 14 WohngebÀude erfasst. Die dominanten EnergietrÀger:

GAS
79 %
11 von 14 GebÀuden

Was das fĂŒr Sie heißt: Ohne die Energieausweis-Kennzahl bleibt die Energiebilanz Ihres Hauses eine LĂŒcke — die eine Angabe schaltet das ganze Energie-Kapitel scharf.

Quellen
Energieausweis (Eingabe) · GEG 2024 § 86 (Effizienzklassen) · DWD Klimadaten (Bremen) · Zensus 2022 (EnergietrÀger 100m-Gitter)
07Gesetzliche Pflichten

Gesetzliche Pflichten (GEG)

Das schreibt fĂŒr BestandsgebĂ€ude konkrete NachrĂŒstpflichten vor. Welche davon fĂŒr Ihr Haus (Baujahr <1978) greifen, hĂ€ngt vom Heizungsalter, vom DĂ€mmzustand und — entscheidend — davon ab, ob Sie das Haus selbst seit Langem bewohnen oder es gerade ĂŒbernommen haben.

FĂŒr dieses GebĂ€ude relevant: Nach dem erfassten Zustand greifen bei Ihnen konkret: DĂ€mmung der obersten Geschossdecke / des Daches. Die betroffenen Maßnahmen und ihre Kosten finden Sie verlinkt unten.

Was das GEG konkret verlangt

  • Heizungstausch bei Altkesseln (§ 72 GEG). Konstanttemperatur-Heizkessel (kein Niedertemperatur- oder ) mĂŒssen nach 30 Jahren außer Betrieb genommen werden. Heizungsalter unbekannt — wir können nicht prĂŒfen, ob § 72 greift.
  • DĂ€mmung der obersten Geschossdecke / des Daches. Bislang ungedĂ€mmte oberste Geschossdecken (oder das darĂŒberliegende Dach) mĂŒssen so gedĂ€mmt werden, dass ein von 0,24 W/(mÂČ·K) nicht ĂŒberschritten wird. Relevant, sofern noch ungedĂ€mmt — bei BestandsgebĂ€uden ohne erfasste DachdĂ€mmung typischerweise zu erfĂŒllen.
  • 65-%-Erneuerbare-Pflicht beim Heizungstausch (§ 71 GEG). Wird die Heizung erneuert, muss die neue Anlage zu mindestens 65 % mit erneuerbarer Energie betrieben werden — fristabhĂ€ngig ab dem 30.06.2026 in StĂ€dten ĂŒber 100.000 Einwohnern, sonst ab dem 30.06.2028. Eine erfĂŒllt diese Pflicht bereits vollstĂ€ndig. Greift beim nĂ€chsten Heizungstausch — Ihre aktuellefossile Heizung wĂŒrde dann eine erneuerbare Anlage erfordern.
  • DĂ€mmung von Rohrleitungen (§ 71 GEG). WĂ€rme- und Warmwasserleitungen in unbeheizten RĂ€umen — typisch im Keller — mĂŒssen gedĂ€mmt werden, um WĂ€rmeverluste zu vermeiden.

Was das fĂŒr Sie heißt: Solange Sie selbst bewohnen, haben Sie oft Aufschub — beim Heizungstausch greift die 65-%-Pflicht aber so oder so, und eine WĂ€rmepumpe erledigt sie in einem Schritt.

Quellen
GEG 2024 (§§ 47, 71, 72, 108, Anlage 7) · Kommunale WÀrmeplanung (WPG)
08Solarpotenzial
DACHANALYSE · ERTRAGSPROGNOSE · WIRTSCHAFTLICHKEIT

Solarpotenzial

SĂŒd-SĂŒdwest-Ausrichtung, 44° Neigung. 126 mÂČ der DachflĂ€che sind fĂŒr Photovoltaik nutzbar— bei 1.050 kWh/mÂČ Jahres­einstrahlungein erwarteter von 21.628 kWh pro Jahr.

Die SĂŒd-SĂŒdwest-Ausrichtungmit 44° Neigung ist fĂŒr Photovoltaik nahezu ideal — sie fĂ€ngt ĂŒber den Tag die meiste Sonne ein und liefert den höchsten Jahresertrag. Bei 1.050 kWh/mÂČ Jahreseinstrahlung ist die Eignung dieses Standorts insgesamt gut.

Was bedeutet diese Zahl? Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht rund 4.000 kWh Strom im Jahr — Ihr Dach könnte also ein Mehrfaches davon erzeugen. Den grĂ¶ĂŸten finanziellen Vorteil bringt dabei nicht die Einspeisung ins Netz, sondern der : Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den vollen Haushalts-Strompreis von rund 37 ct (BDEW, Stand Januar 2026), wĂ€hrend die Überschusseinspeisung nach dem aktuellen EEG-Satz (Stand Februar 2026) nur rund 7,8 ct/kWh bringt — also nicht einmal ein FĂŒnftel davon. Genau deshalb zĂ€hlt, wie viel des Solarstroms direkt im Haus bleibt: Ohne Speicher liegt diese Eigenverbrauchsquote bei einem typischen Dach nur bei etwa einem Drittel (HTW-Berlin-Modell), der große Rest fließt zum niedrigen Einspeisetarif ins Netz. Mit einem Batteriespeicher, einer WĂ€rmepumpe oder einem E-Auto lĂ€sst sich der Eigenverbrauch deutlich steigern — und damit die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage.

Worauf Sie beim Angebot achten sollten: Lassen Sie sich den erwarteten Jahresertrag in kWh nennen und vergleichen Sie ihn mit dem Wert hier — und bestehen Sie auf einer Angabe des spezifischen Ertrags in kWh pro kWp; in Norddeutschland sind rund 900 bis 950 kWh/kWp realistisch, höhere Versprechen sollten Sie hinterfragen. Fragen Sie außerdem gezielt nach der Verschattung: Ein seriöser Solarteur berĂŒcksichtigt BĂ€ume, Schornsteine, Gauben und NachbargebĂ€ude, statt nur die reine DachflĂ€che zu rechnen. Achten Sie darauf, die Anlage eher etwas grĂ¶ĂŸer zu planen — das Dach lĂ€sst sich nur einmal mit GerĂŒst belegen, und eine spĂ€tere WĂ€rmepumpe oder ein E-Auto erhöhen Ihren Strombedarf spĂŒrbar.

3D-Modell 3D-Modell wird beim Scrollen geladen 

Die Sonneneinstrahlung auf Ihrem Dach im Jahresverlauf — die Punktwolke aus der Laser-Höhenvermessung fĂ€rbt sich Monat fĂŒr Monat von Blau (wenig Sonne) nach Rot (viel Sonne), darĂŒber liegen Ihre geplanten PV-Module (14,9 kWp). Mit „LoD2-Modell“ blenden Sie das schematische Haus zum Vergleich ein.
NUTZBARE FLÄCHE
126 mÂČ
SSW-HĂ€lfte
JAHRESEINSTRAHLUNG
1.050 kWh/mÂČ
Google Solar API
JAHRESERTRAG
21.628 kWh
bei 14,9 kWp
EIGNUNG
Gut
HIGH

So nutzt Ihr Dach das Licht ĂŒber das Jahr

MONATLICHER ERTRAG · KWH Jahressumme: 21.628 kWh
PVGIS-Simulation fĂŒr Ihr Dach· Tilt 44°, Ausrichtung SSW · SARAH-3 Klimatologie (EU JRC)

Was Sie sparen — und wann es sich rechnet

Die folgende Rechnung kombiniert Ihr Dach mit dem aktuellen Haushalts-Strompreis (rund 37 ct/kWh, BDEW Januar 2026), der aktuellen EEG-Überschusseinspeisung (Stand Februar 2026, rund 7,8 ct/kWh fĂŒr Anlagen bis 10 kWp) und einer Eigenverbrauchsquote nach dem UnabhĂ€ngigkeitsmodell der HTW Berlin. Stellen Sie die Schieber auf Ihre realen Werte um — AnlagengrĂ¶ĂŸe, Stromverbrauch, SpeichergrĂ¶ĂŸe und Strompreis: Wirtschaftlichkeit, Amortisationszeit und CO₂-Einsparung rechnen sich live mit.

Live-Rechner · Solar-Wirtschaftlichkeit
INTERAKTIV
IHRE EINGABEN
14.9 kWp
5.0 kWp 23.0 kWp
4.200 kWh/a
1.500 kWh/a 12.000 kWh/a
37.0 ct/kWh
20.0 ct/kWh 60.0 ct/kWh
8 %
20 % 80 %
6.73 ct/kWh
0.00 ct/kWh 13.00 ct/kWh
22.400 €
11.200 € 44.800 €
ERGEBNIS · LIVE
Amortisation 11,3 Jahre
Jahresertrag 21.635 kWh
JĂ€hrliche Ersparnis 1.980 €
Gewinn nach 20 Jahren + 17.199 €
CO₂-Einsparung 7,9 t/Jahr
OPTIMUM 22.8 kWp → +21.238 €
AMORTISATION · SKALA 0 – 25 JAHRE
0 J.102025 J.
Berechnungen sind unverbindliche Modellwerte · ohne Förderungen, Strompreis-Steigerung und Betriebskosten gerechnet · ersetzen kein individuelles Fachangebot
Quellen
Google Solar API (Einstrahlung, Verschattung, Dachgeometrie) · LoD2-3D-ModellNiedersachsen (Geometrie) · PVGIS / SARAH-3 (EU JRC) · DWD-Klimadaten · BDEW/BNetzA Strompreisanalyse 2026 · EEG-EinspeisevergĂŒtung (Stand Februar 2026) · Eigenverbrauch nach HTW Berlin
09WĂ€rmepumpe

WĂ€rmepumpe

Eine Sole-Wasser-WĂ€rmepumpe ist fĂŒr Ihr GebĂ€ude gut geeignet. Die Rahmenbedingungen passen gut; einzelne Stellschrauben (Heizkörper, DĂ€mmung) heben die Effizienz weiter. Der Heizungstausch wird ĂŒber die gefördert — seit 2024 als Zuschuss der KfW (Programm 458): 30 % Grundförderung, dazu bis zu 40 % an Boni (Klimageschwindigkeits-, Einkommens- und Effizienzbonus), kumuliert maximal 70 % auf förderfĂ€hige Kosten bis 30.000 € je Wohnung. Das kann die gegenĂŒber einer ungeförderten Investition mehr als halbieren.

Damit wir den Anlass fĂŒr einen WĂ€rmepumpen-Umstieg genau fĂŒr Ihr Haus einordnen können, hilft uns Ihre aktuelle Heizungsart und ihr Baujahr.

Die entscheidende Kennzahl einer WĂ€rmepumpe ist die : Sie sagt, wie viele Kilowattstunden WĂ€rme die Pumpe ĂŒbers Jahr aus einer Kilowattstunde Strom macht. Eine JAZ von beispielsweise 3,5 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 3,5 kWh WĂ€rme. Je besser Ihr Haus gedĂ€mmt ist und je niedriger die Ihrer Heizkörper, desto höher die JAZ und desto gĂŒnstiger die Heizung. Wichtig fĂŒr die Förderung: Die BEG-Förderung (KfW) setzt eine prognostizierte JAZ von mindestens 3,0 voraus — nachzuweisen nach VDI 4650, einheitlich fĂŒr alle WĂ€rmepumpen-Typen. Moderne Luft-Wasser-WĂ€rmepumpen erreichen real meist 3,0 bis 3,8, Sole-Wasser-GerĂ€te mit Erdsonde 3,8 bis 4,8.

Deshalb gilt die Reihenfolge: erst die HĂŒlle dĂ€mmen, dann die WĂ€rmepumpe auslegen — eine gedĂ€mmte Wand senkt die nötige , erlaubt eine niedrigere Vorlauftemperatur und damit eine kleinere, gĂŒnstigere und effizientere WĂ€rmepumpe. Die Frage an den Heizungsbauer lautet: „Welche Vorlauftemperatur erreiche ich mit meinen vorhandenen Heizkörpern?" Liegt sie nach einem hydraulischen Abgleich unter etwa 55 °C, arbeitet eine WĂ€rmepumpe meist problemlos und wirtschaftlich. Bei einem GebĂ€ude Ihres Baualters (Baujahr <1978) lĂ€sst sich der nötige Vorlauf nach hydraulischem Abgleich hĂ€ufig in den wĂ€rmepumpentauglichen Bereich bringen; ein Heizkörper-Check bleibt dennoch sinnvoll. Altbau-Heizkörper brauchen dagegen oft 60 bis 70 °C — schon der Tausch einzelner Heizkörper kann JAZ und Kosten verbessern.

EIGNUNG
Gut
Sole-Wasser
HEIZLAST
12,0 kW
geschÀtzt
SYSTEMKOSTEN
28–42 K €
inkl. Hydraulik
JAZ (ERWARTET)
3,7
VDI 4650 · Sole-Wasser

Was sich fĂŒr Sie Ă€ndert

HEUTE
Gasheizung (heute)
≈ 2.732 €/Jahr
5,5 t CO₂/Jahr
MIT SOLE-WASSER-WÄRMEPUMPE
Strombetrieb (geschÀtzt)
≈ 1.662 €/Jahr
2,2 t CO₂/Jahr· spart 1.071 €/Jahr

Die Heizlast — die Leistung in Kilowatt, die Ihre Heizung am kĂ€ltesten Tag bereitstellen muss — haben wir als aus dem geschĂ€tzten Baualter und der WohnflĂ€che abgeleitet (in Anlehnung an DIN EN 12831). Im Rechner können Sie Ihren letzten Gasverbrauch eintragen, um die Werte zu prĂ€zisieren — wir leiten daraus eine genauere Heizlast und einen belastbareren Kostenvergleich ab. Ein wichtiges Argument fĂŒrs Umsteigen liegt dabei in der Preisentwicklung: Erdgas kostet aktuell rund 12 ct/kWh inklusive CO₂-Abgabe, und der CO₂-Preis steigt planbar — von 45 €/t (2024) auf 55 €/t (2025) und ab 2027 ĂŒber den europĂ€ischen Emissionshandel marktabhĂ€ngig. Gasheizen wird also Jahr fĂŒr Jahr teurer, wĂ€hrend der Strommix fĂŒr die WĂ€rmepumpe immer sauberer und damit ihre CO₂-Bilanz immer besser wird.

Sie kennen Ihr Haus besser:

Aktueller Heizverbrauch bekannt? Tragen Sie Ihre letzte Jahresabrechnung ein — dann rechnen wir die Heizlast neu und stellen Gas und WĂ€rmepumpe fĂŒr genau Ihr Haus gegenĂŒber.

Quellen
GEG 2024 (§§ 71/72) · BEG-Förderung Heizungstausch ĂŒber KfW (Zuschuss 458, Stand 2025) · Mindest-JAZ 3,0 nach VDI 4650 · Gas-/Strompreise BDEW · CO₂-Preis nationaler Emissionshandel · DWD Klimadaten
10DĂ€mmung

DĂ€mmung

Bei HĂ€usern dieses Baualters ist hĂ€ufig eine zweischalige Mauerwerk-Konstruktion zu erwarten — mit Luftspalt zwischen Innen- und Außenmauer. Das wĂ€re die ideale Voraussetzung fĂŒr : minimal-invasiv, fertig in einem Tag, oft unter vier Jahren. Diese Empfehlung beruht aber auf einer Baualtersannahme.

EinblasdÀmmung-Eignung 84/100

Solange der Wandaufbau nicht bestĂ€tigt ist, schĂ€tzen wir aus Baujahr, GrĂ¶ĂŸe, Heizung und regionaler Bauweise, wie wahrscheinlich ein zweischaliger, einblasfĂ€higer Wandaufbau vorliegt. Je höher der Wert, desto eher lohnt die endoskopische PrĂŒfung — sie ersetzt diese SchĂ€tzung durch Gewissheit.

Baualter 40/40
GrĂ¶ĂŸe 20/30
Heizung 20/20
Region 4/10

Die GĂŒte einer DĂ€mmung misst man am : Er gibt an, wie viel WĂ€rme durch ein Bauteil entweicht — je kleiner der Wert, desto besser. Eine ungedĂ€mmte Altbau-Außenwand liegt oft bei 1,4 W/(mÂČ·K)— ein typischer Ausgangswert fĂŒr Ihr Baujahr <1978, eine gedĂ€mmte Wand erreicht 0,20 oder darunter. Diese 0,20 sind kein Zufallswert: Es ist die technische Mindestanforderung, die eine Außenwand erfĂŒllen muss, um ĂŒber die BAFA-Einzelmaßnahmen-Förderung bezuschusst zu werden — der förderfĂ€hige Zielwert, strenger als das gesetzliche Minimum des GEG. DĂ€mmung spart dabei nicht nur Heizkosten: Eine warme WandoberflĂ€che fĂŒhlt sich spĂŒrbar behaglicher an, beseitigt Zugerscheinungen und verhindert Schimmel in kalten Ecken — ein Komfort- und Gesundheitsgewinn, der sich in keiner reinen Amortisationsrechnung abbilden lĂ€sst.

Welche Maßnahme sich lohnt, hĂ€ngt vom Wandaufbau ab. Bei zweischaligem Mauerwerk ist die fast immer der wirtschaftlichste Hebel — in wenigen Stunden erledigt, ohne GerĂŒst, mit der kĂŒrzesten Amortisationszeit aller DĂ€mmmaßnahmen (oft drei bis vier Jahre). Bei massiven WĂ€nden fĂŒhrt der Weg ĂŒber ein WĂ€rmedĂ€mmverbundsystem (WDVS) oder eine InnendĂ€mmung; das ist aufwendiger und amortisiert sich typischerweise erst in 10–15 Jahren, hebt aber zugleich die Fassade optisch auf und ist langlebig. Wichtig zu wissen: Anders als die Heizungsförderung (die seit 2024 ĂŒber die KfW lĂ€uft) bezuschusst bei der GebĂ€udehĂŒlle das BAFA die Einzelmaßnahmen — mit 15 % Grundförderung, plus 5 Prozentpunkte aus einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), also bis zu 20 %. FörderfĂ€hig sind dabei Kosten bis 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr (mit iSFP bis 60.000 €). FĂŒr das GesprĂ€ch mit dem Fachbetrieb merken Sie sich die entscheidende Frage: „Welcher U-Wert wird nach der Sanierung erreicht?" — danach richtet sich auch die BAFA-Förderung; sie fließt nur, wenn der förderfĂ€hige Zielwert tatsĂ€chlich erreicht wird.

Bereits modernisiert? Fenster, Dach oder Fassade schon getauscht? Dann blenden wir bereits Geleistetes aus, damit die Maßnahmen unten wirklich zu Ihrem Haus passen.
3D-Modell 3D-Modell wird beim Scrollen geladen 

Klicken Sie unten bei einer Maßnahme auf „im 3D anzeigen“ — die betroffene BauteilflĂ€che wird hier orange markiert.

FĂŒnf Maßnahmen im Vergleich

Eine BAFA-geförderte Sanierung der GebĂ€udehĂŒlle kombiniert typischerweise mehrere Einzelmaßnahmen: FassadendĂ€mmung, DachdĂ€mmung (oder als gĂŒnstigere Alternative die oberste Geschossdecke), Kellerdecke und Fenster-Tausch. Klicken Sie auf „im 3D anzeigen", um die jeweilige BauteilflĂ€che im Modell oben zu markieren.

FassadendÀmmung

194 mÂČ Â· Luftbild-DSM

Wandaufbau noch unklar. Bei Hohlmauer: Einblas in 1 Tag fertig. Bei einschalig: WDVS.

U-Wert 1,40 → 0,20 W/(mÂČ·K) · BAFA-förderfĂ€hig
TIER · MATERIAL INVEST. NETTO ERSPARNIS AMORTISATION
GÜNSTIG
EinblasdÀmmung Hohlmauer (EPS-Granulat)
32 €/mÂČ Â· 6.208 € brutto · BAFA −931 €
5.277 € 2.335 €/a 2,3 J.
PREMIUM
WDVS 16 cm (EPS, inkl. Putz)
145 €/mÂČ Â· 28.130 € brutto · BAFA −4.220 €
23.911 € 2.335 €/a 10,2 J.
BAFA-BEG-EM · 15 % Zuschuss · +5 % iSFP-Bonus = bis 20 % Förderung. FörderfĂ€hige Höchstkosten 30.000 €/WE (mit iSFP 60.000 €/WE). Wichtig: Antrag stets vor Auftragsvergabe stellen und den BAFA-Ziel-U-Wert einhalten — Förderhöhe legt der BAFA-Bescheid fest.

DachdÀmmung

252 mÂČ Â· Luftbild

Zwischen- + Aufsparren-DĂ€mmung. Zwingend wenn Dachgeschoss ausgebaut / bewohnt. Ohne Dachausbau ist die oberste Geschossdecke meist die gĂŒnstigere Alternative.

U-Wert 0,90 → 0,14 W/(mÂČ·K) · BAFA-förderfĂ€hig
TIER · MATERIAL INVEST. NETTO ERSPARNIS AMORTISATION
GÜNSTIG
Zwischensparren­dÀmmung (Mineralwolle 18 cm)
95 €/mÂČ Â· 23.940 € brutto · BAFA −3.591 €
20.349 € 1.921 €/a 10,6 J.
PREMIUM
Aufsparren mit neuer Eindeckung
240 €/mÂČ Â· 60.480 € brutto · BAFA −4.500 €
55.980 € 1.921 €/a 29,1 J.
BAFA-BEG-EM · 15 % Zuschuss · +5 % iSFP-Bonus = bis 20 % Förderung. FörderfĂ€hige Höchstkosten 30.000 €/WE (mit iSFP 60.000 €/WE). Wichtig: Antrag stets vor Auftragsvergabe stellen und den BAFA-Ziel-U-Wert einhalten — Förderhöhe legt der BAFA-Bescheid fest.

Oberste Geschossdecke

146 mÂČ Â· Footprint

Loser DĂ€mmstoff auf der obersten Decke (Speicher) — wenn Dachboden ungenutzt ist, ist das die wirtschaftlichste Maßnahme: schnell, gĂŒnstig, GEG-konform.

U-Wert 0,90 → 0,14 W/(mÂČ·K) · BAFA-förderfĂ€hig
TIER · MATERIAL INVEST. NETTO ERSPARNIS AMORTISATION
TYPISCH
Verlegeplatten EPS 16 cm
45 €/mÂČ Â· 6.570 € brutto · BAFA −986 €
5.585 € 890 €/a 6,3 J.
PREMIUM
Holzfaser ökol. + Trittschall
55 €/mÂČ Â· 8.030 € brutto · BAFA −1.205 €
6.826 € 890 €/a 7,7 J.
BAFA-BEG-EM · 15 % Zuschuss · +5 % iSFP-Bonus = bis 20 % Förderung. FörderfĂ€hige Höchstkosten 30.000 €/WE (mit iSFP 60.000 €/WE). Wichtig: Antrag stets vor Auftragsvergabe stellen und den BAFA-Ziel-U-Wert einhalten — Förderhöhe legt der BAFA-Bescheid fest.

Fenster-Austausch (3-fach)

16 mÂČ Â· ≈ 15 % der WohnflĂ€che

3-fach-Verglasung mit Uw ≀ 0,95 ist GEG-Standard. Hoher Wohnkomfort-Gewinn, aber höchste Investition pro mÂČ â€” Amortisation oft erst nach 18+ Jahren.

U-Wert 2,80 → 0,95 W/(mÂČ·K) · BAFA-förderfĂ€hig
TIER · MATERIAL INVEST. NETTO ERSPARNIS AMORTISATION
GÜNSTIG
Kunststoff 3-fach Standard
850 €/Fenster · ≈ 11 Fenster · 9.350 € brutto · BAFA −1.403 €
7.948 € 297 €/a 26,8 J.
PREMIUM
Holz-Alu Passivhaus 3-fach (Uw 0,75)
1300 €/Fenster · ≈ 11 Fenster · 14.300 € brutto · BAFA −2.145 €
12.155 € 297 €/a 40,9 J.
BAFA-BEG-EM · 15 % Zuschuss · +5 % iSFP-Bonus = bis 20 % Förderung. FörderfĂ€hige Höchstkosten 30.000 €/WE (mit iSFP 60.000 €/WE). Wichtig: Antrag stets vor Auftragsvergabe stellen und den BAFA-Ziel-U-Wert einhalten — Förderhöhe legt der BAFA-Bescheid fest.

Die Reihenfolge der Maßnahmen entscheidet ĂŒber die Gesamt-Wirtschaftlichkeit: erst die HĂŒlle dichtmachen, dann die Heiztechnik erneuern. Wird die WĂ€rmepumpe nach abgeschlossener DĂ€mmung ausgelegt, sinkt die nötige Vorlauftemperatur, die Pumpe darf kleiner und gĂŒnstiger ausfallen, und damit verbessern sich die Jahresarbeitszahl und Ihre laufenden Stromkosten spĂŒrbar. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) eines Energieberaters bringt nicht nur diese 5 Prozentpunkte zusĂ€tzliche Förderung, sondern verdoppelt zugleich die förderfĂ€higen Höchstkosten (von 30.000 € auf 60.000 € je Wohneinheit) und legt die sinnvolle Reihenfolge fĂŒr genau Ihr Haus fest.

Quellen
GEG 2024 · DIN 4108 · BAFA BEG-EM technische Mindestanforderungen 2025 (förderfÀhige Ziel-U-Werte) · IWU/TABULA-Bestandsbau-U-Werte
11Sanierungsfahrplan
SANIERUNGSFAHRPLAN · WIRTSCHAFTLICHE REIHENFOLGE

7.892 €/Jahr sparen.

Gesamtinvestition 110.118 € netto · Gesamtamortisation 14,0 J. · 8 t CO₂/Jahr

Stufe A · Schnelle Wins

Niedrige Investition, < 5 Jahre Amortisation, geringer Eingriff.

A1
Oberste Geschossdecke
≈ 4,9 J. · 890 €/a · Invest 4.344 € netto

Loser DĂ€mmstoff auf der obersten Decke (ungenutzter Speicher) — die wirtschaftlichste Maßnahme: schnell, gĂŒnstig, GEG-konform.

Stufe B · Mittlere Hebel

Mittlere Investition, 5–12 Jahre Amortisation, grĂ¶ĂŸere Wirkung.

B1
FassadendÀmmung
≈ 2,8 J. · 2.335 €/a · Invest 6.596 € netto

Wandaufbau noch unklar. Energieberater prĂŒft endoskopisch — bei Hohlmauer Einblas in 1 Tag, sonst .

B2
Photovoltaik 14,9 kWp
≈ 17,4 J. · 1.378 €/a · Invest 24.000 € netto · −5 t CO₂/a

Ihr Dach trĂ€gt eine moderne PV-Anlage. EEG-EinspeisevergĂŒtung sichert Mindestertrag; hoher Eigenverbrauchsanteil optimiert ROI weiter. Keine Förderung nötig — wirtschaftlich aus sich heraus.

B3
DachdÀmmung
≈ 21,3 J. · 1.921 €/a · Invest 40.860 € netto

Zwischen- + Aufsparren-DĂ€mmung. Sinnvoll wenn das Dachgeschoss bewohnt oder ausgebaut wird — sonst reicht oberste Geschossdecke.

Stufe C · Große Sanierung

Hohe Investition, lÀngere Amortisation, oft abhÀngig von Stufen A/B.

C1
WĂ€rmepumpe (nach DĂ€mmung)
≈ 22,9 J. · 1.071 €/a · Invest 24.500 € netto · −3 t CO₂/a

Erst nach den DĂ€mmungs-Maßnahmen wirtschaftlich sinnvoll — niedrigere Vorlauf­temperatur steigert die und damit die Betriebskosten-Ersparnis. Hier mit 30 % BAFA-Grundförderung gerechnet; mit allen Boni (Klima-Geschwindigkeit, Einkommen) bis zu 70 % möglich. Erwartete JAZ 3,7.

C2
Fenster-Austausch (3-fach)
≈ 33,1 J. · 297 €/a · Invest 9.818 € netto

3-fach-Verglasung mit ≀ 0,95 ist GEG-Standard. Hoher Komfortgewinn, höchste Investition pro mÂČ.

WAS HEISST DAS FÜR SIE

Setzen Sie die 6 Maßnahmen in dieser Reihenfolge um — schnelle Wins zuerst, große Sanierung zuletzt — amortisiert sich der gesamte Fahrplan in rund 14,0 J.. Die Stufen-Logik ist kein Zufall: DĂ€mmung senkt erst den Bedarf, danach arbeitet die WĂ€rmepumpe mit niedrigerer Vorlauftemperatur am wirtschaftlichsten.

12Förderung
FÖRDERUNG · BUND · LAND · KOMMUNE

11 Programme · bis zu 80 % Zuschuss

Welche Programme Ihr Vorhaben mitfinanzieren — sortiert nach Bund, Land und Kommune. Den Heizungstausch fördert die KfW (Zuschuss 458), die DĂ€mmung der GebĂ€udehĂŒlle das BAFA. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) eines Energieberaters hebt die BAFA-Förderung der GebĂ€udehĂŒlle um 5 Prozentpunkte und verdoppelt zugleich die förderfĂ€higen Höchstgrenzen.

Bundesförderung 9 Programme

Direkte Bundes­zuschĂŒsse (BAFA), Kredite (KfW) und steuerliche Förderung (§ 35c EStG). Diese Programme stehen jedem EigentĂŒmer offen.

BAFA BEG-EM GebĂ€udehĂŒlle
BAFA · Zuschuss
aktiv
15 % + 5 % iSFP-Bonus · bis 30.000 € förderfĂ€hig/Jahr
Antrag VOR Beauftragung · Fachunternehmen + Energie-Effizienz-Experte (EEE)
15 % bis 30.000 €
Stand 2026-01-01 Detail ↗
BAFA BEG-EM Anlagentechnik
BAFA · Zuschuss
aktiv
15 % + 5 % iSFP-Bonus · LĂŒftungsanlagen
kombinierbar mit GebĂ€udehĂŒlle-Tier; iSFP-Bonus nur bei aktivem Fahrplan
15 %
Stand 2026-01-01 Detail ↗
BAFA Energieberatung fĂŒr WohngebĂ€ude (EBW / iSFP)
BAFA · Zuschuss
aktiv
80 % der Beratungskosten · Cap 1.300 € fĂŒr EFH/ZFH
zugelassener EEE · iSFP-Erstellung schaltet danach +5 pp BAFA-Bonus auf HĂŒlle frei
80 % bis 1.300 €
Stand 2025-04-01 Detail ↗
KfW 458 Heizungsförderung
KfW · Zuschuss
aktiv
bis 70 % · max. 23.500 € (Grund 30 + Klima 20 + Einkommen 30 + Effizienz 5)
Selbstnutzer fĂŒr Boni · Klimabonus nur bei Tausch alter Öl/Gas/Kohle · Einkommensbonus bis zvE 40 k €
70 % bis 23.500 €
Stand 2026-01-01 Detail ↗
KfW 358 ErgÀnzungskredit Heizung
KfW · Kredit
aktiv
bis 120.000 € · zinsverbilligt bei zvE ≀ 90 k €
nur in Kombination mit KfW-458-Zuschuss
bis 120.000 €
Stand 2026-01-01 Detail ↗
KfW 261 WohngebĂ€ude — Kredit (Effizienzhaus)
KfW · Kredit
aktiv
bis 150.000 €/WE Kredit · Tilgungszuschuss bis 45 %
EEE-Begleitung Pflicht · Stufen EH 85/70/55/40 (EE/NH) · Antrag vor Bauvertrag
45 % bis 150.000 €
Stand 2026-03-01 Detail ↗
KfW 297/298 Klimafreundlicher Neubau
KfW · Kredit
aktiv
bis 150.000 €/WE Kredit · Zins ab 0,6 % (EH 40)
nur Neubau · QNG-Siegel fĂŒr 297 · seit MĂ€rz 2026 deutlich verbessert
bis 150.000 €
Stand 2026-03-01 Detail ↗
KfW 270 Erneuerbare Energien Standard
KfW · Kredit
aktiv
PV-/Speicher-Kredit · zinsverbilligt · Privatpersonen ohne Höchstgrenze
Netzeinspeisung · BonitÀt- + ObjektabhÀngig · 10 J. Laufzeit gÀngig
bis 50.000.000 €
Stand 2026-01-01 Detail ↗
§ 35c EStG SteuerermĂ€ĂŸigung
Finanzamt · SteuerermĂ€ĂŸigung
aktiv
20 % der Maßnahmenkosten ĂŒber 3 Jahre · max. 40.000 € je Objekt
Selbstnutzung · GebÀude > 10 J. · Fachunternehmer-Bescheinigung · ALTERNATIVE zu BAFA/KfW (kein Doppelförderung)
20 % bis 40.000 €
Stand 2025-08-21 Detail ↗

Land Niedersachsen 2 Programme

NBank-Programme und Landes-Eigentumsförderung Niedersachsen.

NBank Wohnraum schaffen — Eigentumsförderung
NBank · Kredit
aktiv
Zinsloses Darlehen bis 75.000 € + Kinderzuschuss
Junge Familien mit Kind < 15 J. oder Person mit Behinderung · Einkommensgrenze · ≄ 15 % Eigenkapital
bis 75.000 €
Stand 2026-01-01 Detail ↗
NBank Klimaschutz und Energieeffizienz
NBank · Zuschuss
aktiv
30–45 % Zuschuss (bis 70 % SonderfĂ€lle)
primĂ€r Unternehmen/Kommunen — Privatpersonen nur eingeschrĂ€nkt · CO₂-Einsparung ≄ 50 %
45 %
Stand 2026-03-01 Detail ↗
Was bringt ein iSFP konkret?

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) eines zertifizierten Energie-Effizienz-Experten wird selbst zu 80 % gefördert (Cap 1.300 € fĂŒr Ein-/ZweifamilienhĂ€user). Er bringt anschließend 5 Prozentpunkte zusĂ€tzliche BAFA-Förderung auf alle darin verzeichneten Einzelmaßnahmen der GebĂ€udehĂŒlle und hebt die förderfĂ€higen Höchstkosten von 30.000 € auf 60.000 € pro Wohneinheit und Jahr — bei mehreren Maßnahmen schnell mehrere tausend Euro.

13Lage & Umfeld

Lage & Umfeld

Boden, Umfeld, LĂ€rm und Klima rund um die Adresse — die Faktoren, die WohnqualitĂ€t und Wert dauerhaft prĂ€gen.

Wo genau liegt Ihre Adresse — und was bedeutet das fĂŒr eine Sanierung? Der Standort entscheidet oft mehr ĂŒber die sinnvolle Reihenfolge und die Kosten einer Modernisierung als das GebĂ€ude selbst. Deshalb prĂŒfen wir hier vier Standort-Faktoren, die bei Sanierung und BautĂ€tigkeit konkret relevant werden können: die Bodenbeschaffenheit (sie entscheidet mit ĂŒber die Eignung fĂŒr eine ErdwĂ€rme-WĂ€rmepumpe und ĂŒber mögliche Fundament-Kosten), nahe gelegene Schutzgebiete (in denen bei Eingriffen besondere Auflagen gelten können), ein etwaiges Überschwemmungsrisiko und die zu erwartende LĂ€rm­belastung durch Straßen- und Schienenverkehr.

Das sind auf den ersten Blick „unsichtbare" Themen — und gerade deshalb zĂ€hlen sie. Der Untergrund entscheidet zum Beispiel darĂŒber, ob eine ErdwĂ€rme-WĂ€rmepumpe (mit Erdsonden oder FlĂ€chenkollektoren) ĂŒberhaupt sinnvoll in Frage kommt: Auf Moorboden ist sie wegen Wasser- und Naturschutzrecht meistens tabu, dort bleibt die Luft-Wasser-WĂ€rmepumpe die wirtschaftlichste Lösung. Liegt Ihr Haus in einem Schutz- oder Überschwemmungsgebiet, gelten bei An- und Umbauten zusĂ€tzliche Auflagen, die ein klassischer Bauantrag sonst erst spĂ€t offenlegt — und die im schlimmsten Fall eine bereits geplante Maßnahme teuer machen oder ganz blockieren. Und die LĂ€rmbelastung ist nicht nur eine Frage der LebensqualitĂ€t, sondern auch ein stiller Werttreiber Ihrer Immobilie: Sie beeinflusst Wiederverkauf, Vermietbarkeit und nicht zuletzt die Frage, wie sehr sich neue Schallschutz-Fenster im Zuge einer Sanierung lohnen. Gut, all das vorab zu wissen, statt es erst im Bauamt zu erfahren. Wichtig: Die folgenden Angaben sind eine erste, datenbasierte Orientierung aus amtlichen Geodaten — sie ersetzen keine verbindliche Auskunft Ihrer zustĂ€ndigen Behörde.

BODENTYP
Mittlerer Gley-Podsol
G-P3
HOCHWASSER
Außerhalb HQ-FlĂ€che
Keine HQ-FlÀche an dieser Adresse
SCHUTZGEBIETE
Keine im 500-m-Umkreis
Im 500-m-Umkreis keine besonderen Auflagen erkennbar
VERKEHRSLÄRM (GESCHÄTZT)
~57 dB · erhöht (Tag, geschÀtzt)
Autobahn 2348 m · Distanz aus OpenStreetMap, keine amtliche LÀrmkartierung
Distanz zu den nÀchsten Verkehrs-LÀrmquellen (aus OpenStreetMap)
  • Bahnstrecke: 367 m · Bremen-Thedinghauser Eisenbahn
  • Schnellstraße: 2132 m
  • Bundesstraße: 3208 m
  • Autobahn: 2348 m

Hinweis: Die amtliche LĂ€rmkartierung nach der 34. BImSchV wird nur fĂŒr BallungsrĂ€ume (ĂŒber 100.000 Einwohner und mehr als 1.000 Einwohner/kmÂČ) sowie fĂŒr Hauptverkehrswege erstellt — also fĂŒr Straßen mit ĂŒber 3 Mio. Kfz pro Jahr, Haupteisenbahnstrecken mit ĂŒber 30.000 ZĂŒgen pro Jahr und GroßflughĂ€fen. Diese Adresse liegt außerhalb der so kartierten Zonen; deshalb zeigen wir hier eine SchĂ€tzung, keine amtliche Messung. Sie beruht auf einem vereinfachten Schallausbreitungsmodell fĂŒr Linienquellen (rund 3 dB Pegelabnahme je Abstandsverdopplung) mit typischen Emissionspegeln von 65–75 dB(A) in 25 m Abstand je Straßenklasse (in Anlehnung an die RLS-90). Der ausgewiesene Wert ist ein Tag-Mittelungspegel — kein ĂŒber 24 Stunden gemittelter Lden mit Abend- und Nacht-Zuschlag. TatsĂ€chliche Verkehrsmenge, Lkw-Anteil, Tempo und Abschirmung durch Bebauung sind nicht berĂŒcksichtigt; die Abweichung im Einzelfall kann mehrere Dezibel betragen.

Quellen
LBEG NIBIS BK50 — CC BY 4.0 · BfN Geodienst — BfN Open Data · NLWKN HQ-VerordnungsflĂ€chen — dl-de/by-2-0 (HQ100-Proxy)

Wie alltagstauglich ist diese Adresse? Ob Sie selbst hier einziehen, vermieten oder das Haus eines Tages weiterverkaufen möchten — die Wege des tĂ€glichen Lebens entscheiden mit darĂŒber, wie angenehm und wie wertstabil eine Lage ist. Wir haben dafĂŒr die 7 wichtigsten Versorgungs-Kategorien geprĂŒft und ermittelt, was sich davon zu Fuß und mit dem Rad im Umkreis von 5 km tatsĂ€chlich finden lĂ€sst. Maßgeblich ist immer die nĂ€chstgelegene Einrichtung je Kategorie. Datenquelle ist OpenStreetMap (ODbL) — ein offenes, von freiwilligen Beitragenden gepflegtes Kartenwerk. Das bedeutet eine sehr gute, aber nicht lĂŒckenlose Abdeckung: Sehr neue oder noch nicht erfasste Standorte können fehlen, und in seltenen FĂ€llen ist ein lĂ€ngst geschlossenes Objekt noch eingetragen.

ÖPNV
Zur Windhorst
191 m · ~ 2 Min. zu Fuß
SUPERMARKT
Netto Marken-Discount
399 m · ~ 5 Min. zu Fuß
KITA
Kita Moordeich
474 m · ~ 6 Min. zu Fuß
SCHULE
Oberschule Hermannsburg
853 m · ~ 11 Min. zu Fuß
ARZTPRAXIS
Dr. med. Heinz-JĂŒrgen Frick
844 m · ~ 11 Min. zu Fuß
APOTHEKE
Zentral-Apotheke
635 m · ~ 8 Min. zu Fuß

NĂ€chstgelegener POI: 191 m · Weitester gemessener POI: 853 m. Daraus ergibt sich, dass diese Adresse sehr zentral einzuordnen ist — gemessen an der NĂ€he zur alltĂ€glichen Grundversorgung.

1 von 7 Kategorien ohne Treffer im 5 km Umkreis
  • KrankenhĂ€user: kein Treffer fĂŒr Krankenhaus im Umkreis von 5 km erfasst.
Quellen
© OpenStreetMap contributors — ODbL · Lookup-Radius 5 km, Gehzeit-Berechnung mit 80 m/min (4,8 km/h)

Das Klima an Ihrem Standort ist keine Randnotiz, sondern die Rechengrundlage fĂŒr jede Energie-Entscheidung an diesem Haus. Wie kalt die Winter sind, entscheidet ĂŒber Ihren WĂ€rmebedarf und die GrĂ¶ĂŸe einer kĂŒnftigen WĂ€rmepumpe; wie viel die Sonne scheint, entscheidet ĂŒber den Stromertrag einer Photovoltaik-Anlage. Beides lesen wir aus den amtlichen Klimanormalen der nĂ€chstgelegenen DWD-Station ab. Konkret stammen die folgenden Werte von der Station Bremen (4,5 km entfernt), gemittelt ĂŒber die Klimanormalperiode 1991–2020. Diese vier GrĂ¶ĂŸen — Sonnenstunden, Niederschlag, Temperatur und Heizgradtage — bestimmen ganz unmittelbar, wie viel Heizenergie Ihr Haus ĂŒbers Jahr braucht, wie viel Solarstrom Ihr Dach produzieren kann und wie groß eine WĂ€rmepumpe ausgelegt werden muss. Sie sind damit der rote Faden, der dieses Kapitel mit den Kapiteln zu Solar und WĂ€rmepumpe verbindet.

Wichtig zu verstehen: Klimanormale sind 30-Jahres-Durchschnitte — das Wetter einer ganzen Generation zusammengefasst, nicht der letzte Hitzesommer und nicht der eine kalte Januar. Genau das macht sie fĂŒr Bauentscheidungen so wertvoll. Eine Heizung, eine DĂ€mmung oder eine Solaranlage soll zwei Jahrzehnte oder lĂ€nger zuverlĂ€ssig funktionieren; sie auf ein einzelnes Ausnahmejahr auszulegen, wĂ€re teuer und riskant. Die 30-Jahres-Mittel glĂ€tten kurzfristige WetterausschlĂ€ge heraus und liefern damit genau die belastbare Basis, auf der Ingenieurinnen und Energieberater seit Jahrzehnten Heizlasten und ErtrĂ€ge berechnen. Die folgenden Kennzahlen zeigen Ihnen, wie Ihr Standort im bundesweiten Vergleich dasteht — und ĂŒbersetzen jeden Wert sofort in seine praktische Bedeutung fĂŒr Ihre Heizkosten und Ihren Solarertrag. Als Vergleichsmaßstab dient jeweils das deutschlandweite DWD-FlĂ€chenmittel derselben Periode; es ist kein an Ihrem Haus gemessener Wert, sondern eine bundesweite Einordnung.

SONNENSTUNDEN
1.604 h/a
-4 % vs. DWD-Referenz (1.665)
NIEDERSCHLAG
670 mm/a
-15 % vs. DWD-Referenz (791)
JAHRESTEMPERATUR
9,8 °C
+5 % vs. DWD-Referenz (9,3)
FROSTTAGE
65 Tage
-13 % vs. DWD-Referenz (74)
SOMMERTAGE ≄25 °C
33 Tage
-18 % vs. DWD-Referenz (40)
HEISSE TAGE ≄30 °C
6,6 Tage
-33 % vs. DWD-Referenz (9,8)
EISTAGE <0 °C
12,2 Tage
-32 % vs. DWD-Referenz (18)
HEIZGRADTAGE
3.482
95 % vs. DE-Mittel (3667)

Heizgradtage (HGT) sind die wohl wichtigste Klimakennzahl fĂŒr ein GebĂ€ude — sie ĂŒbersetzen das lokale Klima direkt in WĂ€rmebedarf. Vereinfacht summieren sie fĂŒr jeden Heiztag, wie weit die Außentemperatur unter der gewĂŒnschten Raumtemperatur lag: je mehr und je kĂ€ltere Heiztage, desto höher der Wert. Genau deshalb ist der HGT-Wert nahezu proportional zum Jahres-HeizwĂ€rmebedarf und bildet die Grundlage jeder Heizlastberechnung und WĂ€rmepumpen-Auslegung. Mit 3482 K·d/a liegt diese Lage etwa auf DE-Mittel. Ihr Standort ist klimatisch also weder besonders mild noch besonders rau — der WĂ€rmebedarf und die WĂ€rmepumpen-Auslegung folgen der bundesdurchschnittlichen Standard-Heizlast, ohne klimatischen Auf- oder Abschlag. Die belastbaren Zahlen dazu liefert das Kapitel 04 WĂ€rmepumpe .

Bei der Sonne liegt Ihr Standort etwas unter dem Bundesschnitt: Mit 4 % weniger Sonnenstunden als das bundesweite DWD-Mittel fĂ€llt die Solarprognose entsprechend zurĂŒckhaltender aus. Das schließt eine lohnende Photovoltaik-Anlage keineswegs aus — der Ertrag hĂ€ngt weit stĂ€rker von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Daches ab als von dieser moderaten Abweichung. Wie viel Strom Ihr konkretes Dach tatsĂ€chlich liefert, zeigt die detaillierte Berechnung im Kapitel 03 Solar .

Quellen
DWD CDC multi_annual/mean_91-20 · Station Bremen (#691, 4 m ĂŒ. NN, 4,5 km entfernt) · DWD-Referenzwerte (DE-FlĂ€chenmittel 1991–2020) als Vergleichsbasis

Stuhr ist die Gemeinde, in der diese Adresse liegt. Der Amtliche GemeindeschlĂŒssel (AGS) 03251037 identifiziert sie bundesweit eindeutig — ganz gleich, wie viele Gemeinden den gleichen Namen tragen. Diese achtstellige Ziffernfolge ist die amtliche Adresse Ihrer Kommune in den Statistik- und Förderdatenbanken: Sie taucht in den Programmen von KfW und BAFA, in den Förderlandkarten der LĂ€nder und in Energieausweisen auf und ordnet Ihr Haus zweifelsfrei der richtigen Verwaltung zu.

Warum die Gemeinde fĂŒr Ihr Sanierungsvorhaben mehr ist als eine bloße Postanschrift: Die Kommune ist die Ebene, auf der vieles konkret wird. Welche bundesweiten Förderprogramme Sie in Anspruch nehmen können, regeln zwar Bund und Land — doch zahlreiche StĂ€dte und Gemeinden legen eigene ZuschĂŒsse obendrauf, etwa fĂŒr den Heizungstausch, die Fassaden- und DachdĂ€mmung, eine Solaranlage oder die BegrĂŒnung von GrundstĂŒcken. Ob und in welchem Umfang Ihre Kommune solche Programme anbietet, lĂ€sst sich nicht pauschal sagen und sollte im Einzelfall direkt bei der Stadt oder Gemeinde geprĂŒft werden; der Amtliche GemeindeschlĂŒssel ist dabei der SchlĂŒssel, mit dem sich die zustĂ€ndige Stelle und die passenden kommunalen Programme verlĂ€sslich auffinden lassen.

Die EigentĂŒmer-Quote im umliegenden Quartier verrĂ€t Ihnen außerdem, ob Sie in einer eher von selbstnutzenden EigentĂŒmern oder von Vermietern geprĂ€gten Nachbarschaft wohnen. Das ist ein aufschlussreicher Hinweis darauf, wie viele Ihrer Nachbarinnen und Nachbarn vor denselben Sanierungsentscheidungen stehen wie Sie — und damit, wie lebendig vor Ort der Austausch ĂŒber Handwerksbetriebe, Förderungen und gute Lösungen typischerweise ist.

EINWOHNER
33.913
Stichtag 31.12.2024
AMTLICHER GEMEINDESCHLÜSSEL
03251037
Bundesland-Code 03
EIGENTÜMER-QUOTE QUARTIER
85 %
Privatpersonen als GebĂ€ude­eigentĂŒmer (100m-Zensus-Zelle, 13 GebĂ€ude)
Quellen
BKG VG250 + Destatis Regionalstatistik — dl-de/by-2-0· Zensus 2022 — dl-de/by-2-0 (Eigentumsform 100m-Gitter)
14Methodik & Quellen

Methodik & Quellen

Dieser Bericht ist transparent: Jede Zahl trĂ€gt ein Herkunfts-Etikett. So sehen Sie jederzeit, was eine amtliche Messung ist, was wir daraus berechnet haben und wo wir mit begrĂŒndeten Annahmen oder Platzhaltern arbeiten mussten. Im Detailmodus (?debug=1) wird jedes Etikett direkt an der jeweiligen Zahl sichtbar.

  • Echtdaten
  • Berechnet
  • Platzhalter (keine Echtdaten)
  • Annahme / Konstante
  • Referenzwert (Vergleich)
  • Statischer Text

Wir raten nicht — wir rechnen. Dieser Bericht stĂŒtzt sich ausschließlich auf belastbare, ĂŒberwiegend amtliche Daten und macht jede Herleitung transparent. FĂŒr Ihre Adresse haben wir 11 öffentliche Datenquellen ausgewertet — vom Liegenschaftskataster und dem amtlichen 3D-GebĂ€udemodell ĂŒber Klima-Normalwerte des Deutschen Wetterdienstes und Bodenrichtwerte der GutachterausschĂŒsse bis zu Schutzgebiets-, Hochwasser- und Förderdaten. AufgefĂŒhrt sind unten nur Quellen, die fĂŒr dieses GebĂ€ude tatsĂ€chlich Daten geliefert haben; Quellen ohne Treffer blenden wir nicht als gefĂŒllt vor.

Die meisten genutzten Quellen sind frei zugĂ€nglich und in offenen Standardformaten verfĂŒgbar. Einzelne Dienste — insbesondere die Google Solar API — unterliegen eigenen Anbieter-Bedingungen (Google-Maps-Nutzungsbedingungen) und dĂŒrfen nicht frei weiterverbreitet werden; die jeweils maßgebliche Lizenz finden Sie in der Lizenzspalte. UnabhĂ€ngig davon geben wir jeden einzelnen Datenpunkt mit Quellenangabe an, damit Sie ihn nachvollziehen können. Wo eine Quelle einen tatsĂ€chlichen Datenstand mitliefert (etwa den Stichtag des Bodenrichtwerts oder das Aufnahmedatum der Luftbilder), zeigen wir diesen konkreten Stand am Wert an statt eines pauschalen Jahres; die ĂŒbrigen Zeitangaben verstehen sich als typische Aktualisierungs-Zyklen der jeweiligen Behörde.

Quelle
Verwendung im Bericht
Lizenz
ALKIS — Amtliches Liegenschaftskataster
LGLN Niedersachsen · Zyklus: quartalsweise
Liefert die amtliche Grundlage des Berichts: exakter GebĂ€ude-Grundriss (Footprint), Geschossanzahl, geprĂŒfte Adresse und FlurstĂŒcksgeometrie. Daraus leiten wir GrundflĂ€che, dĂ€mmbare BauteilflĂ€chen und die Verortung aller weiteren Geodaten ab. Das Liegenschaftskataster wird von den Vermessungsverwaltungen laufend fortgefĂŒhrt und typischerweise quartalsweise neu bereitgestellt.
CC BY 4.0 / GeoNutzV
LoD2 — 3D-GebĂ€udemodell
LGLN Niedersachsen · Datenstand lgln-ni-stac
Das amtliche 3D-GebĂ€udemodell (Level of Detail 2) liefert Dachform, Dachneigung, First- und Traufhöhe sowie das GebĂ€udevolumen — gemessen aus Laserscan-Befliegungen, nicht geschĂ€tzt. Diese Werte speisen die 3D-Visualisierung, die DachflĂ€chen-Berechnung fĂŒr die Photovoltaik und die Heizlast-AbschĂ€tzung. Die Modelle werden je nach Land im Zyklus von jĂ€hrlich bis mehrjĂ€hrig aktualisiert; den konkret genutzten Datenstand weisen wir, sofern bekannt, je Adresse aus.
CC BY 4.0 / dl-de/by-2-0
BORIS-D — Bodenrichtwerte
Gutachterausschuss fĂŒr GrundstĂŒckswerte · Stand 2026-01-01
Der amtliche Bodenrichtwert (€/mÂČ) der zustĂ€ndigen GutachterausschĂŒsse, inklusive Gemarkungsbenennung und — wo verfĂŒgbar — der Zeitreihe der Vorjahre. Er bildet die Basis fĂŒr die Einordnung des GrundstĂŒckswerts. Bodenrichtwerte werden zu festen Stichtagen (regelmĂ€ĂŸig zum 1.1.) neu festgesetzt; den tatsĂ€chlich fĂŒr diese Adresse abgerufenen Stichtag zeigen wir direkt am Wert an, statt einen pauschalen Jahreswert zu unterstellen.
dl-de/by-2-0
Zensus 2022 — 100m-Gitterdaten
Statistische Ämter des Bundes und der LĂ€nder · Zyklus: einmalig (Stichtag 15.5.2022)
Anonymisierte 100-Meter-Gitterdaten aus dem Zensus 2022: Baualters-Verteilung, vorherrschende Heizungsart, EnergietrĂ€ger und Eigentumsform im umgebenden Quartier. Damit ordnen wir Ihr GebĂ€ude in seinen Bestand ein und plausibilisieren Annahmen zum unsanierten Ist-Zustand. Der Zensus ist eine einmalige Vollerhebung zum Stichtag 15.5.2022 — er bildet also den damaligen Stand ab und wird erst mit dem nĂ€chsten Zensus fortgeschrieben.
dl-de/by-2-0
OpenStreetMap — POIs + Building-Tags
OpenStreetMap-Contributors · Zyklus: kontinuierlich (Bulk monatlich)
Punkte von Interesse (POIs) und GebĂ€ude-Tags aus der gemeinschaftlich gepflegten Weltkarte: Schulen, Kitas, SupermĂ€rkte, Ärzte, Apotheken, KrankenhĂ€user und ÖPNV-Haltestellen im Umkreis. Daraus berechnen wir die Erreichbarkeit und Infrastruktur des Standorts; Straßen-Tags dienen zusĂ€tzlich der VerkehrslĂ€rm-AbschĂ€tzung. OpenStreetMap wird kontinuierlich von Freiwilligen aktualisiert; wir verarbeiten regelmĂ€ĂŸig aufgefrischte DatenauszĂŒge (typischerweise monatlich).
ODbL
Google Solar API
Google Maps Platform · Bildflug 2024-05-13
Dachindividuelle Solar-Analyse: einzelne Dach-Segmente mit Ausrichtung und Neigung, Einstrahlungs-Quantile (kWh/mÂČ·a) und der theoretische Maximalertrag Ihres Dachs. Das ist die Grundlage der dachgenauen PV-Ertragsprognose. Die zugrunde liegenden Luftbilder werden laufend erneuert — das tatsĂ€chliche Aufnahmedatum (Bildflug) fĂŒr diese Adresse zeigen wir direkt am Wert. Anders als die ĂŒbrigen, offen lizenzierten Quellen unterliegt dieser Dienst den Google-Maps-Nutzungsbedingungen und darf nicht frei weiterverbreitet werden.
Google Maps Terms
PVGIS — EU JRC PV-Yield-Berechnung
EU Joint Research Centre · Zyklus: kontinuierlich
Die unabhĂ€ngige PV-Ertragsmodellierung des EU Joint Research Centre auf Basis langjĂ€hriger Satelliten-Einstrahlungsdaten (SARAH/ERA5). Sie liefert monatliche Ertragswerte und dient uns als zweite, voneinander unabhĂ€ngige Quelle zur Kreuzvalidierung der dachgenauen Google-Solar-Prognose — so erkennen wir Ausreißer. PVGIS wird mit jeder neuen Strahlungsdatenbank-Version aktualisiert und ist offen lizenziert.
CC BY 4.0
DWD CDC — Klimanormale 1991–2020
Deutscher Wetterdienst · Normalperiode 1991–2020
Die amtlichen Klima-Normalwerte des Deutschen Wetterdienstes der nĂ€chstgelegenen Messstation: Sonnenstunden, Niederschlag, Frost- und Hitzetage sowie Heizgradtage. Diese GrĂ¶ĂŸen fließen in die PV-Ertrags-, Heizlast- und DĂ€mm-Berechnungen ein. Es handelt sich um die gleitende 30-jĂ€hrige Referenzperiode (aktuell 1991–2020); die tatsĂ€chlich genutzte Periode und Station weisen wir je Adresse aus. Die Normalperiode wird turnusmĂ€ĂŸig alle zehn Jahre fortgeschrieben.
GeoNutzV
Destatis Regionalstatistik
Statistisches Bundesamt · Stand 31.12.2024
Die amtliche Einwohnerzahl Ihrer Gemeinde, eindeutig ĂŒber den Amtlichen GemeindeschlĂŒssel (AGS) zugeordnet. Sie dient der Einordnung der GemeindegrĂ¶ĂŸe — relevant unter anderem fĂŒr kommunale Förderkulissen und die Fristen der kommunalen WĂ€rmeplanung. Die Regionalstatistik wird jĂ€hrlich zum Stichtag 31.12. fortgeschrieben; das tatsĂ€chlich abgerufene Berichtsjahr zeigen wir am Wert an.
dl-de/by-2-0
LBEG NIBIS BK50 — Bodenkarte
Landesamt fĂŒr Bergbau, Energie und Geologie (NDS) · Zyklus: unregelmĂ€ĂŸig
Die bodenkundliche Karte (BK50) mit Bodentyp und Moor-Klassifikation am Standort. Das ist vor allem fĂŒr erdgekoppelte WĂ€rmepumpen relevant: Moor- und Torfböden erschweren Erdsonden-Bohrungen und beeinflussen Genehmigung und Kosten. Geologische Kartenwerke sind langlebig und werden nur unregelmĂ€ĂŸig, anlassbezogen aktualisiert.
CC BY 4.0
BAFA-Förderdatenbank
Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle · Zyklus: kontinuierlich
Die amtlichen Förderkonditionen des Bundes. Über die BAFA lĂ€uft die Förderung der GebĂ€udehĂŒlle (BEG-EM-Einzelmaßnahmen: DĂ€mmung, Fenster) mit 15 % Grundförderung plus 5 % iSFP-Bonus; an ihr orientieren sich auch die im Bericht angesetzten förderfĂ€higen Ziel-U-Werte (BAFA-förderfĂ€hige technische Mindestanforderungen). Die Förderung des Heizungstauschs — insbesondere der WĂ€rmepumpe — lĂ€uft seit 2024 dagegen nicht mehr ĂŒber die BAFA, sondern ĂŒber die KfW (Zuschuss 458, bis zu 70 %). Beide Förderprogramme werden laufend an die jeweils gĂŒltige Richtlinie angepasst.
gemeinfrei (amtliche Werke § 5 UrhG)
Weitere 4 Quellen, die fĂŒr diese Adresse keine Treffer hatten
  • BfN Geodienst — Schutzgebiete — Die bundesweiten Schutzgebiets-Polygone des Bundesamtes fĂŒr Naturschutz: Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete, FFH- und Vogelschutzgebiete, BiosphĂ€renreservate und Nationalparke. Wir prĂŒfen, ob Ihr GrundstĂŒck darin liegt oder daran grenzt — das kann bauliche Maßnahmen, AußendĂ€mmung oder Anbauten genehmigungspflichtig machen. Der Geodienst wird regelmĂ€ĂŸig (typischerweise monatlich) aktualisiert.
  • NLWKN HQ-VerordnungsflĂ€chen (HQ100-Proxy) — Festgesetzte Überschwemmungsgebiete (HQ-VerordnungsflĂ€chen) als NĂ€herung fĂŒr ein hundertjĂ€hrliches Hochwasser (HQ100). Daraus leiten wir einen ersten Hinweis auf das Hochwasserrisiko der Lage ab — wichtig fĂŒr Versicherbarkeit und Keller-/Bodenplatten-Maßnahmen. Die VerordnungsflĂ€chen werden anlassbezogen und damit unregelmĂ€ĂŸig fortgeschrieben; die Abdeckung ist regional und nicht flĂ€chendeckend, ein fehlender Treffer ist daher nicht mit einer geprĂŒften Hochwasserfreiheit gleichzusetzen.
  • LĂ€rmkartierung Bremen (34. BImSchV) — Die strategische LĂ€rmkartierung nach der EU-UmgebungslĂ€rmrichtlinie (34. BImSchV) mit Tag- und Nachtpegeln fĂŒr Straße, Schiene und Flugverkehr. Sie liefert gemessene/modellierte LĂ€rmwerte fĂŒr die WohnqualitĂ€t — relevant fĂŒr Schallschutz-Fenster. VerfĂŒgbar ist diese amtliche Kartierung nur dort, wo eine Ballungsraum-Kartierung vorliegt; liegt fĂŒr Ihre Adresse keine vor, schĂ€tzen wir den VerkehrslĂ€rm ersatzweise aus OSM-Straßendaten. Die Kartierung wird im gesetzlichen 5-Jahres-Turnus fortgeschrieben.
  • Kulturdenkmale Bremen + Bremerhaven — Das amtliche Denkmalverzeichnis: ob Ihr GebĂ€ude als Kulturdenkmal eingetragen ist. Das hat unmittelbare Folgen fĂŒr Sanierung und Energiewende — AußendĂ€mmung, Fenstertausch und Photovoltaik sind bei DenkmĂ€lern genehmigungspflichtig und teils eingeschrĂ€nkt, dafĂŒr gelten andere Förder- und Steuerregeln. Verzeichnisse werden von den Denkmalbehörden laufend gepflegt und ĂŒblicherweise jĂ€hrlich neu veröffentlicht.

Methodik & Transparenz. Jeder Wert in diesem Bericht ist bis zur Originalquelle nachvollziehbar: Über die Quellen-Sidebar (Klick auf das ⓘ-Icon neben einem Wert) sehen Sie, ob eine Angabe direkt aus den Daten stammt, aus mehreren Quellen abgeleitet oder mit einer dokumentierten, fachlich belegten Annahme berechnet wurde. So bleibt jederzeit erkennbar, was gemessene Tatsache und was begrĂŒndete SchĂ€tzung ist.

Berechnungsgrundlagen. Wo wir aus den Rohdaten weiterrechnen, folgen wir etablierten Standards und tagesaktuellen Förderkonditionen, die zentral in src/lib/config/foerderung-2025.ts gepflegt werden. Die Förderung der GebĂ€udehĂŒlle (DĂ€mmung, Fenster) bildet die BAFA-BEG-EM-Einzelmaßnahmen ab — inklusive der dort geforderten, förderfĂ€higen Ziel-U-Werte (technische Mindestanforderungen); die Heizungsförderung (WĂ€rmepumpe) lĂ€uft ĂŒber die KfW (Zuschuss 458). Die Photovoltaik-Wirtschaftlichkeit rechnet mit dem Eigenverbrauchs- und Autarkiemodell der HTW Berlin und den EinspeisevergĂŒtungen nach EEG (Stand Februar 2026). Die Detail-Herleitungen finden Sie jeweils im zugehörigen Kapitel.

AktualitĂ€t & Weiterverwendung. Liefert eine Quelle einen tatsĂ€chlichen Datenstand mit (etwa den Bodenrichtwert-Stichtag, das Bevölkerungs-Berichtsjahr, die DWD-Normalperiode oder das Aufnahmedatum der Solar-Luftbilder), weisen wir genau diesen aus; die ĂŒbrigen Zeitangaben sind typische Aktualisierungs-Zyklen der jeweiligen Behörde, nicht der exakte Stand des einzelnen Abrufs. Die Weiterverwendung der Daten richtet sich nach der jeweils in der Lizenzspalte genannten Lizenz, und bei Wiederverwendung ist die dort vorgesehene Attribution (Namensnennung) erforderlich. Daten unter eigenen Anbieter-Bedingungen — insbesondere die Google Solar API unter den Google-Maps-Nutzungsbedingungen — sind ausdrĂŒcklich nicht frei weiterverbreitbar.