Das Wichtigste zu Ihrem Haus auf einen Blick
Wert, Energie und die nĂ€chsten Schritte â aus amtlichen Daten fĂŒr genau Ihre Adresse.
GebĂ€ude, Baujahr <1978, 109 mÂČ WohnflĂ€cheauf 713 mÂČ GrundstĂŒck. Thölstedter Weg 2,Stuhr
Ihr SĂŒd-SĂŒdwest-orientiertes Walmdachmit 44° Neigungist eine gĂŒnstige Ausgangslage fĂŒr , WĂ€rmepumpe und eine zukunftssichere Sanierung.
Das heiĂt fĂŒr Sie: Diese Zahlen sind eine belastbare Erst-EinschĂ€tzung aus amtlichen Daten â je mehr Sie ergĂ€nzen, desto enger die Spanne.
Das GebÀude
Die harten Eckdaten des GebĂ€udes â Baujahr, MaĂe, Dachform und Material â als Fundament fĂŒr Wert, Energie und Sanierung.
Hier sehen Sie die Eckdaten Ihres Hauses â zusammengefĂŒhrt aus dem amtlichen Liegenschaftskataster (ALKIS), dem amtlichen 3D-GebĂ€udemodell (LoD2) der Landesvermessung und, sofern vorhanden, aus manuell gepflegten OpenStreetMap-Tags. Jedes dieser Felder kommt also aus einer benannten, nachvollziehbaren Quelle und nicht aus einer pauschalen Annahme. Gemeinsam bilden diese Werte das Fundament des gesamten Dossiers: Auf ihnen bauen alle DĂ€mmungs-, Heizungs- und Solarberechnungen der folgenden Kapitel auf. Stimmt ein Wert hier, stimmt er konsistent ĂŒberall.
Warum genau diese Eckdaten zĂ€hlen: Der Footprint â die bebaute GrundflĂ€che, also der Umriss Ihres Hauses am Boden â ergibt mal der Geschosszahl ĂŒberschlĂ€gig Ihre WohnflĂ€che. Und die WohnflĂ€che ist die zentrale BezugsgröĂe fĂŒr nahezu alles, was danach kommt: fĂŒr den jĂ€hrlichen HeizwĂ€rmebedarf, fĂŒr die Auslegung einer WĂ€rmepumpe und fĂŒr die GröĂenordnung der Sanierungskosten. Die aus dem 3D-Modell gemessene GebĂ€udehöhe verrĂ€t zusammen mit der Dachform, wie viele Quadratmeter AuĂenwand und DachflĂ€che ĂŒberhaupt gedĂ€mmt werden mĂŒssen â und damit, wie groĂ der Hebel einer Sanierung ist. Das Baujahr schlieĂlich ist der verlĂ€sslichste Hinweis auf die Bauweise: Es entscheidet darĂŒber, ob in Ihrer AuĂenwand ein dĂ€mmbarer Hohlraum steckt (typisch fĂŒr das zweischalige Mauerwerk der Nachkriegsjahrzehnte) oder ob die Wand massiv ausgefĂŒhrt ist â ein Unterschied, der ĂŒber die gĂŒnstigste DĂ€mmmethode und damit ĂŒber mehrere Tausend Euro entscheidet.
Ein offenes Wort zur Genauigkeit, denn die ist uns wichtiger als ein hĂŒbscher, aber vorgetĂ€uschter Wert: GebĂ€udehöhe und Dachform stammen aus amtlicher Vermessung (Befliegung und Laserscan) und sind mit einer Genauigkeit von etwa ±50 cm sehr verlĂ€sslich. Footprint und Perimeter kommen direkt aus dem Liegenschaftskataster. Baujahr und WohnflĂ€che dagegen schĂ€tzen wir dort, wo keine hausgenaue amtliche Angabe vorliegt â das Baujahr etwa ĂŒber das dominante Baualter des umliegenden Zensus-Quartiers, die WohnflĂ€che ĂŒber eine Geometrie-Heuristik. Solche geschĂ€tzten Felder sind im Bericht eigens als SchĂ€tzung gekennzeichnet, und Sie können jeden davon jederzeit mit Ihrer echten Zahl ĂŒberschreiben; alle folgenden Kapitel rechnen dann automatisch mit Ihrem korrigierten Wert weiter. FĂŒr ein belastbares GesprĂ€ch mit Architektin, Energieberater oder Handwerksbetrieb halten Sie am besten Ihre tatsĂ€chliche WohnflĂ€che und das genaue Baujahr aus den Bauunterlagen bereit â diese beiden Angaben verbessern die Aussagekraft des Dossiers am stĂ€rksten.
Luftbild-3D
Ihr Haus im foto-realistischen 3D-Luftbild â genau so, wie es wirklich dasteht: mit Dachziegeln, Gauben, Dachfenstern, Schornstein, BĂ€umen und NachbarhĂ€usern. Diese Ansicht ergĂ€nzt das schematische 3D-Modell aus den vorherigen Kapiteln um den entscheidenden RealitĂ€tscheck.
Warum zwei 3D-Ansichten? Das schematische Modell beruht auf dem amtlich vermessenen 3D-GebĂ€udemodell (LoD2) der Landesvermessung und zeigt die exakte, vermessene Form, Höhe und Dachneigung â ideal, um FlĂ€chen und Volumen verlĂ€sslich zu verstehen. Das foto-realistische Luftbild hier zeigt Ihr Haus dagegen fotogenau in seiner echten Umgebung. Die Ansicht startet mit einem Anflug aus der Vogelperspektive hinunter zu Ihrem Haus; mit Umkreisen nah und Umkreisen fern lassen Sie die Kamera in zwei AbstĂ€nden langsam um das GebĂ€ude kreisen. So sehen Sie auf einen Blick, wie Ihr Haus in der StraĂe steht, wie Dach und Fassade ausgerichtet sind und ob BĂ€ume oder NachbargebĂ€ude zu bestimmten Tageszeiten Schatten auf das Dach werfen â ein Faktor, der bei einer spĂ€teren Solaranlage ĂŒber den realen Ertrag mitentscheidet.
GrundstĂŒck & Wert
Lage Stuhr. Der amtliche liegt bei 390 âŹ/mÂČ.Bei 713 mÂČ GrundstĂŒcksflĂ€che entspricht das einem rechnerischen Bodenwert von 278 K âŹ.
Was heiĂt das genau? Der Bodenrichtwert ist der amtliche Durchschnittspreis fĂŒr einen Quadratmeter unbebauten Boden in Ihrer Lage â festgelegt vom unabhĂ€ngigen fĂŒr GrundstĂŒckswerte aus den tatsĂ€chlich beurkundeten KaufvertrĂ€gen der Umgebung und veröffentlicht ĂŒber das Bodenrichtwert-Informationssystem BORIS. Er bewertet nur den Grund, nicht Ihr Haus. Multipliziert mit Ihrer GrundstĂŒcksflĂ€che ergibt sich ein ĂŒberschlĂ€giger Bodenwert: der Betrag, der selbst dann im GrundstĂŒck steckt, wenn das GebĂ€ude wegfiele. Wichtig zur Einordnung: Das ist eine grobe Ăberschlagsrechnung nach dem Prinzip der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) und dem , kein gutachterlicher â der Richtwert gilt fĂŒr ein typisiertes GrundstĂŒck der Bodenrichtwertzone, Abweichungen Ihres GrundstĂŒcks in GröĂe, Zuschnitt oder Bebaubarkeit sind nicht eingerechnet. Der reale Gesamtwert Ihrer Immobilie liegt zudem höher â Bodenwert plus GebĂ€udewert.
Warum das wichtig ist: Der Bodenrichtwert ist die wichtigste Stellschraube jeder WerteinschĂ€tzung und steigt in gefragten Lagen seit Jahren â ein Wertzuwachs, der Ihnen ohne eigenes Zutun zufĂ€llt und der eine energetische Sanierung oft mitfinanziert, weil ein modernisiertes, gut gedĂ€mmtes Haus auf wertvollem Grund beim Verkauf wie bei der Beleihung deutlich besser dasteht. Banken bewerten den Bodenwert als beleihungsfĂ€hige Sicherheit, wenn Sie einen Modernisierungskredit aufnehmen. FĂŒr das GesprĂ€ch mit Makler oder Bank lohnt die Frage: âWelcher Bodenrichtwert und welche Bodenrichtwertzone gelten fĂŒr mein GrundstĂŒck?" â mit der Antwort aus diesem Kapitel erkennen Sie eine zu niedrige EinschĂ€tzung sofort und verhandeln auf Augenhöhe.
Ihre von rund 21 % beschreibt, welcher Anteil des GrundstĂŒcks ĂŒberbaut ist â die Bebauungsdichte. Im Vergleich mit 4 Nachbarparzellen im Quartier bewegt sich die Bebauungsdichte im ortsĂŒblichen Rahmen.
Bodenrichtwert-Entwicklung 2012 â 2024
FĂŒr Ihre Lage hat sich der Bodenrichtwert von 175 âŹ/mÂČ (2012) auf 370 âŹ/mÂČ (2024) entwickelt â eine VerĂ€nderung von +111 %. Der Bodenrichtwert ist seit 2012 um 111 % gestiegen â ein Wertzuwachs, der Ihnen ohne eigenes Zutun zufĂ€llt.Bei 713 mÂČ GrundstĂŒck entspricht das + 139 K âŹ ĂŒber 12 Jahre.
- GRZ 0.20 â viel FreiflĂ€che (567 mÂČ)
- GrundstĂŒck 713 mÂČ ĂŒberdurchschnittlich
- 4 angrenzende FlurstĂŒcke
Unterm Strich: ein starkes GrundstĂŒck â Lage, Zuschnitt und Bodenwert spielen Ihnen zu und stĂŒtzen den Gesamtwert spĂŒrbar.
Bodenrichtwerte beschreiben den durchschnittlichen Bodenwert einer ganzen Bodenrichtwertzone und sind die wichtigste Eingabe fĂŒr eine grobe Marktwert-EinschĂ€tzung. Sie stammen aus beurkundeten KauffĂ€llen und werden von den GutachterausschĂŒssen turnusmĂ€Ăig fortgeschrieben â in den meisten LĂ€ndern jĂ€hrlich, in einigen alle zwei Jahre. FĂŒr eine rechtsverbindliche Bewertung etwa fĂŒr Erbschaft, Scheidung oder Finanzierung benötigen Sie dennoch ein individuelles Wertgutachten nach ImmoWertV, das auch Lage, Zuschnitt und Zustand Ihres Hauses berĂŒcksichtigt. Dieser Bericht liefert eine belastbare erste Orientierung, ersetzt aber kein solches Gutachten.
Was es wert ist
Boden und GebĂ€ude zusammen: Aus dem Bodenwert und dem um die Alterung bereinigten ergibt sich nach dem Sachwertverfahren der ImmoWertV (§§ 35â39) eine ĂŒberschlĂ€gige Spanne fĂŒr den Marktwert. Sie ersetzt kein Verkehrswertgutachten.
Der stammt aus dem und geht hier unverÀndert in den Sachwert ein.
Werttreiber
Was den Wert hebt oder senkt â und wo Ihre Angabe die Spanne enger macht.
Was Ihren Wert treibt: Das Haus ist nicht modernisiert â das bedeutet eine kĂŒrzere (nur 17 Jahre) und damit eine hohe Alterswertminderung von 79 %. Hier liegt der gröĂte Hebel: Jede erfasste Sanierung schiebt die Spanne nach oben.
- Ausstattung
- Modernisierungen
- GebÀudetyp
- Baujahr
So gerechnet â alle Berechnungsgrundlagen
Brauchen Sie eine andere Annahme? Korrigieren Sie jeden Wert ĂŒber die â die Spanne rechnet sofort neu.
Das heiĂt fĂŒr Sie: Diese Spanne ist eine belastbare Orientierung fĂŒr Verkauf, Erbteilung oder Beleihung â kein gutachterlicher Verkehrswert. Ihr Wert steckt ĂŒberwiegend im Grund und Boden (278 K ⏠Bodenwert gegenĂŒber 48 K ⏠GebĂ€udewert) â die gröĂte Stellschraube ist damit der Bodenrichtwert Ihrer Lage, nicht die Bausubstanz.
Energie heute
FĂŒr eine belastbare Energiebilanz brauchen wir die Kennzahl aus Ihrem â den einzig hausgenauen, belastbaren Wert. Wir erfinden hier bewusst keinen SchĂ€tzwert. Sobald Sie ihn eintragen, ordnen wir Ihr Haus in die Effizienzklassen ein und schĂ€rfen alle Folgeberechnungen auf Ihr GebĂ€ude.
Die eine Kennzahl schaltet das ganze Kapitel scharf â bitte eintragen. Mit dem echten Endenergiebedarf (kWh/mÂČ·a) ordnen wir Ihr Haus sofort in die Effizienzklassen ein, rechnen kWh/mÂČ·a Ă WohnflĂ€che zum konkreten Jahresbedarf hoch und schĂ€rfen daraus WĂ€rmepumpen-Auslegung, DĂ€mmungs-Hebel und Marktwert auf genau Ihr GebĂ€ude.
Verbrauch, Kosten und der Klima-Vergleich im Detail
Ihre regionalen liegen bei 3.482 Kd gegenĂŒber einem deutschen Durchschnitt von 3.667 Kd. Ihr Standort liegt damit 5 % unter dem deutschen Schnitt â das Klima ist also milder und der Heizbedarf entsprechend geringer. Heizgradtage messen, wie kalt und wie lange ein Standort heizen muss (Summe der tĂ€glichen Differenz zwischen Raum- und AuĂentemperatur ĂŒber die Heizperiode) â je höher der Wert, desto lĂ€nger und strenger der Winter und desto mehr Energie verlangt dieselbe WohnflĂ€che. Genau deshalb ist die Lage kein Nebenaspekt der Energiebilanz: In einer kĂ€lteren Region schlĂ€gt jede Klasse Effizienzgewinn â und jeder gedĂ€mmte Quadratmeter â stĂ€rker auf die Heizkosten durch als im milden Rheintal, weil der WĂ€rmeverlust ĂŒber mehr Heiztage und gröĂere Temperaturdifferenzen wirkt. Wir rechnen DĂ€mm-Ersparnis und WĂ€rmepumpen-Bedarf deshalb gegen genau diese regionalen Heizgradtage, nicht gegen einen Bundesdurchschnitt.
Was heizen die Nachbarn? · Quartier-Benchmark (Zensus 2022)
In Ihrem 100-m-Quartier sind 14 WohngebÀude erfasst. Die dominanten EnergietrÀger:
Was das fĂŒr Sie heiĂt: Ohne die Energieausweis-Kennzahl bleibt die Energiebilanz Ihres Hauses eine LĂŒcke â die eine Angabe schaltet das ganze Energie-Kapitel scharf.
Gesetzliche Pflichten (GEG)
Das schreibt fĂŒr BestandsgebĂ€ude konkrete NachrĂŒstpflichten vor. Welche davon fĂŒr Ihr Haus (Baujahr <1978) greifen, hĂ€ngt vom Heizungsalter, vom DĂ€mmzustand und â entscheidend â davon ab, ob Sie das Haus selbst seit Langem bewohnen oder es gerade ĂŒbernommen haben.
Was das GEG konkret verlangt
- Heizungstausch bei Altkesseln (§ 72 GEG). Konstanttemperatur-Heizkessel (kein Niedertemperatur- oder ) mĂŒssen nach 30 Jahren auĂer Betrieb genommen werden. Heizungsalter unbekannt â wir können nicht prĂŒfen, ob § 72 greift.
- DĂ€mmung der obersten Geschossdecke / des Daches. Bislang ungedĂ€mmte oberste Geschossdecken (oder das darĂŒberliegende Dach) mĂŒssen so gedĂ€mmt werden, dass ein von 0,24 W/(mÂČ·K) nicht ĂŒberschritten wird. Relevant, sofern noch ungedĂ€mmt â bei BestandsgebĂ€uden ohne erfasste DachdĂ€mmung typischerweise zu erfĂŒllen.
- 65-%-Erneuerbare-Pflicht beim Heizungstausch (§ 71 GEG). Wird die Heizung erneuert, muss die neue Anlage zu mindestens 65 % mit erneuerbarer Energie betrieben werden â fristabhĂ€ngig ab dem 30.06.2026 in StĂ€dten ĂŒber 100.000 Einwohnern, sonst ab dem 30.06.2028. Eine erfĂŒllt diese Pflicht bereits vollstĂ€ndig. Greift beim nĂ€chsten Heizungstausch â Ihre aktuellefossile Heizung wĂŒrde dann eine erneuerbare Anlage erfordern.
- DĂ€mmung von Rohrleitungen (§ 71 GEG). WĂ€rme- und Warmwasserleitungen in unbeheizten RĂ€umen â typisch im Keller â mĂŒssen gedĂ€mmt werden, um WĂ€rmeverluste zu vermeiden.
Was das fĂŒr Sie heiĂt: Solange Sie selbst bewohnen, haben Sie oft Aufschub â beim Heizungstausch greift die 65-%-Pflicht aber so oder so, und eine WĂ€rmepumpe erledigt sie in einem Schritt.
Solarpotenzial
SĂŒd-SĂŒdwest-Ausrichtung, 44° Neigung. 126 mÂČ der DachflĂ€che sind fĂŒr Photovoltaik nutzbarâ bei 1.050 kWh/mÂČ JahresÂeinstrahlungein erwarteter von 21.628 kWh pro Jahr.
Die SĂŒd-SĂŒdwest-Ausrichtungmit 44° Neigung ist fĂŒr Photovoltaik nahezu ideal â sie fĂ€ngt ĂŒber den Tag die meiste Sonne ein und liefert den höchsten Jahresertrag. Bei 1.050 kWh/mÂČ Jahreseinstrahlung ist die Eignung dieses Standorts insgesamt gut.
Was bedeutet diese Zahl? Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht rund 4.000 kWh Strom im Jahr â Ihr Dach könnte also ein Mehrfaches davon erzeugen. Den gröĂten finanziellen Vorteil bringt dabei nicht die Einspeisung ins Netz, sondern der : Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den vollen Haushalts-Strompreis von rund 37 ct (BDEW, Stand Januar 2026), wĂ€hrend die Ăberschusseinspeisung nach dem aktuellen EEG-Satz (Stand Februar 2026) nur rund 7,8 ct/kWh bringt â also nicht einmal ein FĂŒnftel davon. Genau deshalb zĂ€hlt, wie viel des Solarstroms direkt im Haus bleibt: Ohne Speicher liegt diese Eigenverbrauchsquote bei einem typischen Dach nur bei etwa einem Drittel (HTW-Berlin-Modell), der groĂe Rest flieĂt zum niedrigen Einspeisetarif ins Netz. Mit einem Batteriespeicher, einer WĂ€rmepumpe oder einem E-Auto lĂ€sst sich der Eigenverbrauch deutlich steigern â und damit die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage.
Worauf Sie beim Angebot achten sollten: Lassen Sie sich den erwarteten Jahresertrag in kWh nennen und vergleichen Sie ihn mit dem Wert hier â und bestehen Sie auf einer Angabe des spezifischen Ertrags in kWh pro kWp; in Norddeutschland sind rund 900 bis 950 kWh/kWp realistisch, höhere Versprechen sollten Sie hinterfragen. Fragen Sie auĂerdem gezielt nach der Verschattung: Ein seriöser Solarteur berĂŒcksichtigt BĂ€ume, Schornsteine, Gauben und NachbargebĂ€ude, statt nur die reine DachflĂ€che zu rechnen. Achten Sie darauf, die Anlage eher etwas gröĂer zu planen â das Dach lĂ€sst sich nur einmal mit GerĂŒst belegen, und eine spĂ€tere WĂ€rmepumpe oder ein E-Auto erhöhen Ihren Strombedarf spĂŒrbar.
So nutzt Ihr Dach das Licht ĂŒber das Jahr
Was Sie sparen â und wann es sich rechnet
Die folgende Rechnung kombiniert Ihr Dach mit dem aktuellen Haushalts-Strompreis (rund 37 ct/kWh, BDEW Januar 2026), der aktuellen EEG-Ăberschusseinspeisung (Stand Februar 2026, rund 7,8 ct/kWh fĂŒr Anlagen bis 10 kWp) und einer Eigenverbrauchsquote nach dem UnabhĂ€ngigkeitsmodell der HTW Berlin. Stellen Sie die Schieber auf Ihre realen Werte um â AnlagengröĂe, Stromverbrauch, SpeichergröĂe und Strompreis: Wirtschaftlichkeit, Amortisationszeit und COâ-Einsparung rechnen sich live mit.
WĂ€rmepumpe
Eine Sole-Wasser-WĂ€rmepumpe ist fĂŒr Ihr GebĂ€ude gut geeignet. Die Rahmenbedingungen passen gut; einzelne Stellschrauben (Heizkörper, DĂ€mmung) heben die Effizienz weiter. Der Heizungstausch wird ĂŒber die gefördert â seit 2024 als Zuschuss der KfW (Programm 458): 30 % Grundförderung, dazu bis zu 40 % an Boni (Klimageschwindigkeits-, Einkommens- und Effizienzbonus), kumuliert maximal 70 % auf förderfĂ€hige Kosten bis 30.000 ⏠je Wohnung. Das kann die gegenĂŒber einer ungeförderten Investition mehr als halbieren.
Damit wir den Anlass fĂŒr einen WĂ€rmepumpen-Umstieg genau fĂŒr Ihr Haus einordnen können, hilft uns Ihre aktuelle Heizungsart und ihr Baujahr.
Die entscheidende Kennzahl einer WĂ€rmepumpe ist die : Sie sagt, wie viele Kilowattstunden WĂ€rme die Pumpe ĂŒbers Jahr aus einer Kilowattstunde Strom macht. Eine JAZ von beispielsweise 3,5 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 3,5 kWh WĂ€rme. Je besser Ihr Haus gedĂ€mmt ist und je niedriger die Ihrer Heizkörper, desto höher die JAZ und desto gĂŒnstiger die Heizung. Wichtig fĂŒr die Förderung: Die BEG-Förderung (KfW) setzt eine prognostizierte JAZ von mindestens 3,0 voraus â nachzuweisen nach VDI 4650, einheitlich fĂŒr alle WĂ€rmepumpen-Typen. Moderne Luft-Wasser-WĂ€rmepumpen erreichen real meist 3,0 bis 3,8, Sole-Wasser-GerĂ€te mit Erdsonde 3,8 bis 4,8.
Deshalb gilt die Reihenfolge: erst die HĂŒlle dĂ€mmen, dann die WĂ€rmepumpe auslegen â eine gedĂ€mmte Wand senkt die nötige , erlaubt eine niedrigere Vorlauftemperatur und damit eine kleinere, gĂŒnstigere und effizientere WĂ€rmepumpe. Die Frage an den Heizungsbauer lautet: âWelche Vorlauftemperatur erreiche ich mit meinen vorhandenen Heizkörpern?" Liegt sie nach einem hydraulischen Abgleich unter etwa 55 °C, arbeitet eine WĂ€rmepumpe meist problemlos und wirtschaftlich. Bei einem GebĂ€ude Ihres Baualters (Baujahr <1978) lĂ€sst sich der nötige Vorlauf nach hydraulischem Abgleich hĂ€ufig in den wĂ€rmepumpentauglichen Bereich bringen; ein Heizkörper-Check bleibt dennoch sinnvoll. Altbau-Heizkörper brauchen dagegen oft 60 bis 70 °C â schon der Tausch einzelner Heizkörper kann JAZ und Kosten verbessern.
Was sich fĂŒr Sie Ă€ndert
Die Heizlast â die Leistung in Kilowatt, die Ihre Heizung am kĂ€ltesten Tag bereitstellen muss â haben wir als aus dem geschĂ€tzten Baualter und der WohnflĂ€che abgeleitet (in Anlehnung an DIN EN 12831). Im Rechner können Sie Ihren letzten Gasverbrauch eintragen, um die Werte zu prĂ€zisieren â wir leiten daraus eine genauere Heizlast und einen belastbareren Kostenvergleich ab. Ein wichtiges Argument fĂŒrs Umsteigen liegt dabei in der Preisentwicklung: Erdgas kostet aktuell rund 12 ct/kWh inklusive COâ-Abgabe, und der COâ-Preis steigt planbar â von 45 âŹ/t (2024) auf 55 âŹ/t (2025) und ab 2027 ĂŒber den europĂ€ischen Emissionshandel marktabhĂ€ngig. Gasheizen wird also Jahr fĂŒr Jahr teurer, wĂ€hrend der Strommix fĂŒr die WĂ€rmepumpe immer sauberer und damit ihre COâ-Bilanz immer besser wird.
Aktueller Heizverbrauch bekannt? Tragen Sie Ihre letzte Jahresabrechnung ein â dann rechnen wir die Heizlast neu und stellen Gas und WĂ€rmepumpe fĂŒr genau Ihr Haus gegenĂŒber.
DĂ€mmung
Bei HĂ€usern dieses Baualters ist hĂ€ufig eine zweischalige Mauerwerk-Konstruktion zu erwarten â mit Luftspalt zwischen Innen- und AuĂenmauer. Das wĂ€re die ideale Voraussetzung fĂŒr : minimal-invasiv, fertig in einem Tag, oft unter vier Jahren. Diese Empfehlung beruht aber auf einer Baualtersannahme.
Solange der Wandaufbau nicht bestĂ€tigt ist, schĂ€tzen wir aus Baujahr, GröĂe, Heizung und regionaler Bauweise, wie wahrscheinlich ein zweischaliger, einblasfĂ€higer Wandaufbau vorliegt. Je höher der Wert, desto eher lohnt die endoskopische PrĂŒfung â sie ersetzt diese SchĂ€tzung durch Gewissheit.
Die GĂŒte einer DĂ€mmung misst man am : Er gibt an, wie viel WĂ€rme durch ein Bauteil entweicht â je kleiner der Wert, desto besser. Eine ungedĂ€mmte Altbau-AuĂenwand liegt oft bei 1,4 W/(mÂČ·K)â ein typischer Ausgangswert fĂŒr Ihr Baujahr <1978, eine gedĂ€mmte Wand erreicht 0,20 oder darunter. Diese 0,20 sind kein Zufallswert: Es ist die technische Mindestanforderung, die eine AuĂenwand erfĂŒllen muss, um ĂŒber die BAFA-EinzelmaĂnahmen-Förderung bezuschusst zu werden â der förderfĂ€hige Zielwert, strenger als das gesetzliche Minimum des GEG. DĂ€mmung spart dabei nicht nur Heizkosten: Eine warme WandoberflĂ€che fĂŒhlt sich spĂŒrbar behaglicher an, beseitigt Zugerscheinungen und verhindert Schimmel in kalten Ecken â ein Komfort- und Gesundheitsgewinn, der sich in keiner reinen Amortisationsrechnung abbilden lĂ€sst.
Welche MaĂnahme sich lohnt, hĂ€ngt vom Wandaufbau ab. Bei zweischaligem Mauerwerk ist die fast immer der wirtschaftlichste Hebel â in wenigen Stunden erledigt, ohne GerĂŒst, mit der kĂŒrzesten Amortisationszeit aller DĂ€mmmaĂnahmen (oft drei bis vier Jahre). Bei massiven WĂ€nden fĂŒhrt der Weg ĂŒber ein WĂ€rmedĂ€mmverbundsystem (WDVS) oder eine InnendĂ€mmung; das ist aufwendiger und amortisiert sich typischerweise erst in 10â15 Jahren, hebt aber zugleich die Fassade optisch auf und ist langlebig. Wichtig zu wissen: Anders als die Heizungsförderung (die seit 2024 ĂŒber die KfW lĂ€uft) bezuschusst bei der GebĂ€udehĂŒlle das BAFA die EinzelmaĂnahmen â mit 15 % Grundförderung, plus 5 Prozentpunkte aus einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), also bis zu 20 %. FörderfĂ€hig sind dabei Kosten bis 30.000 ⏠pro Wohneinheit und Jahr (mit iSFP bis 60.000 âŹ). FĂŒr das GesprĂ€ch mit dem Fachbetrieb merken Sie sich die entscheidende Frage: âWelcher U-Wert wird nach der Sanierung erreicht?" â danach richtet sich auch die BAFA-Förderung; sie flieĂt nur, wenn der förderfĂ€hige Zielwert tatsĂ€chlich erreicht wird.
FĂŒnf MaĂnahmen im Vergleich
Eine BAFA-geförderte Sanierung der GebĂ€udehĂŒlle kombiniert typischerweise mehrere EinzelmaĂnahmen: FassadendĂ€mmung, DachdĂ€mmung (oder als gĂŒnstigere Alternative die oberste Geschossdecke), Kellerdecke und Fenster-Tausch. Klicken Sie auf âim 3D anzeigen", um die jeweilige BauteilflĂ€che im Modell oben zu markieren.
FassadendÀmmung
Wandaufbau noch unklar. Bei Hohlmauer: Einblas in 1 Tag fertig. Bei einschalig: WDVS.
DachdÀmmung
Zwischen- + Aufsparren-DĂ€mmung. Zwingend wenn Dachgeschoss ausgebaut / bewohnt. Ohne Dachausbau ist die oberste Geschossdecke meist die gĂŒnstigere Alternative.
Oberste Geschossdecke
Loser DĂ€mmstoff auf der obersten Decke (Speicher) â wenn Dachboden ungenutzt ist, ist das die wirtschaftlichste MaĂnahme: schnell, gĂŒnstig, GEG-konform.
Fenster-Austausch (3-fach)
3-fach-Verglasung mit Uw †0,95 ist GEG-Standard. Hoher Wohnkomfort-Gewinn, aber höchste Investition pro mÂČ â Amortisation oft erst nach 18+ Jahren.
Die Reihenfolge der MaĂnahmen entscheidet ĂŒber die Gesamt-Wirtschaftlichkeit: erst die HĂŒlle dichtmachen, dann die Heiztechnik erneuern. Wird die WĂ€rmepumpe nach abgeschlossener DĂ€mmung ausgelegt, sinkt die nötige Vorlauftemperatur, die Pumpe darf kleiner und gĂŒnstiger ausfallen, und damit verbessern sich die Jahresarbeitszahl und Ihre laufenden Stromkosten spĂŒrbar. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) eines Energieberaters bringt nicht nur diese 5 Prozentpunkte zusĂ€tzliche Förderung, sondern verdoppelt zugleich die förderfĂ€higen Höchstkosten (von 30.000 ⏠auf 60.000 ⏠je Wohneinheit) und legt die sinnvolle Reihenfolge fĂŒr genau Ihr Haus fest.
7.892 âŹ/Jahr sparen.
Gesamtinvestition 110.118 ⏠netto · Gesamtamortisation 14,0 J. · 8 t COâ/Jahr
Niedrige Investition, < 5 Jahre Amortisation, geringer Eingriff.
Loser DĂ€mmstoff auf der obersten Decke (ungenutzter Speicher) â die wirtschaftlichste MaĂnahme: schnell, gĂŒnstig, GEG-konform.
Mittlere Investition, 5â12 Jahre Amortisation, gröĂere Wirkung.
Wandaufbau noch unklar. Energieberater prĂŒft endoskopisch â bei Hohlmauer Einblas in 1 Tag, sonst .
Ihr Dach trĂ€gt eine moderne PV-Anlage. EEG-EinspeisevergĂŒtung sichert Mindestertrag; hoher Eigenverbrauchsanteil optimiert ROI weiter. Keine Förderung nötig â wirtschaftlich aus sich heraus.
Zwischen- + Aufsparren-DĂ€mmung. Sinnvoll wenn das Dachgeschoss bewohnt oder ausgebaut wird â sonst reicht oberste Geschossdecke.
Hohe Investition, lÀngere Amortisation, oft abhÀngig von Stufen A/B.
Erst nach den DĂ€mmungs-MaĂnahmen wirtschaftlich sinnvoll â niedrigere VorlaufÂtemperatur steigert die und damit die Betriebskosten-Ersparnis. Hier mit 30 % BAFA-Grundförderung gerechnet; mit allen Boni (Klima-Geschwindigkeit, Einkommen) bis zu 70 % möglich. Erwartete JAZ 3,7.
3-fach-Verglasung mit †0,95 ist GEG-Standard. Hoher Komfortgewinn, höchste Investition pro mÂČ.
Setzen Sie die 6 MaĂnahmen in dieser Reihenfolge um â schnelle Wins zuerst, groĂe Sanierung zuletzt â amortisiert sich der gesamte Fahrplan in rund 14,0 J.. Die Stufen-Logik ist kein Zufall: DĂ€mmung senkt erst den Bedarf, danach arbeitet die WĂ€rmepumpe mit niedrigerer Vorlauftemperatur am wirtschaftlichsten.
11 Programme · bis zu 80 % Zuschuss
Welche Programme Ihr Vorhaben mitfinanzieren â sortiert nach Bund, Land und Kommune. Den Heizungstausch fördert die KfW (Zuschuss 458), die DĂ€mmung der GebĂ€udehĂŒlle das BAFA. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) eines Energieberaters hebt die BAFA-Förderung der GebĂ€udehĂŒlle um 5 Prozentpunkte und verdoppelt zugleich die förderfĂ€higen Höchstgrenzen.
Bundesförderung 9 Programme
Direkte BundesÂzuschĂŒsse (BAFA), Kredite (KfW) und steuerliche Förderung (§ 35c EStG). Diese Programme stehen jedem EigentĂŒmer offen.
Land Niedersachsen 2 Programme
NBank-Programme und Landes-Eigentumsförderung Niedersachsen.
Was bringt ein iSFP konkret?
Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) eines zertifizierten Energie-Effizienz-Experten wird selbst zu 80 % gefördert (Cap 1.300 ⏠fĂŒr Ein-/ZweifamilienhĂ€user). Er bringt anschlieĂend 5 Prozentpunkte zusĂ€tzliche BAFA-Förderung auf alle darin verzeichneten EinzelmaĂnahmen der GebĂ€udehĂŒlle und hebt die förderfĂ€higen Höchstkosten von 30.000 ⏠auf 60.000 ⏠pro Wohneinheit und Jahr â bei mehreren MaĂnahmen schnell mehrere tausend Euro.
Lage & Umfeld
Boden, Umfeld, LĂ€rm und Klima rund um die Adresse â die Faktoren, die WohnqualitĂ€t und Wert dauerhaft prĂ€gen.
Wo genau liegt Ihre Adresse â und was bedeutet das fĂŒr eine Sanierung? Der Standort entscheidet oft mehr ĂŒber die sinnvolle Reihenfolge und die Kosten einer Modernisierung als das GebĂ€ude selbst. Deshalb prĂŒfen wir hier vier Standort-Faktoren, die bei Sanierung und BautĂ€tigkeit konkret relevant werden können: die Bodenbeschaffenheit (sie entscheidet mit ĂŒber die Eignung fĂŒr eine ErdwĂ€rme-WĂ€rmepumpe und ĂŒber mögliche Fundament-Kosten), nahe gelegene Schutzgebiete (in denen bei Eingriffen besondere Auflagen gelten können), ein etwaiges Ăberschwemmungsrisiko und die zu erwartende LĂ€rmÂbelastung durch StraĂen- und Schienenverkehr.
Das sind auf den ersten Blick âunsichtbare" Themen â und gerade deshalb zĂ€hlen sie. Der Untergrund entscheidet zum Beispiel darĂŒber, ob eine ErdwĂ€rme-WĂ€rmepumpe (mit Erdsonden oder FlĂ€chenkollektoren) ĂŒberhaupt sinnvoll in Frage kommt: Auf Moorboden ist sie wegen Wasser- und Naturschutzrecht meistens tabu, dort bleibt die Luft-Wasser-WĂ€rmepumpe die wirtschaftlichste Lösung. Liegt Ihr Haus in einem Schutz- oder Ăberschwemmungsgebiet, gelten bei An- und Umbauten zusĂ€tzliche Auflagen, die ein klassischer Bauantrag sonst erst spĂ€t offenlegt â und die im schlimmsten Fall eine bereits geplante MaĂnahme teuer machen oder ganz blockieren. Und die LĂ€rmbelastung ist nicht nur eine Frage der LebensqualitĂ€t, sondern auch ein stiller Werttreiber Ihrer Immobilie: Sie beeinflusst Wiederverkauf, Vermietbarkeit und nicht zuletzt die Frage, wie sehr sich neue Schallschutz-Fenster im Zuge einer Sanierung lohnen. Gut, all das vorab zu wissen, statt es erst im Bauamt zu erfahren. Wichtig: Die folgenden Angaben sind eine erste, datenbasierte Orientierung aus amtlichen Geodaten â sie ersetzen keine verbindliche Auskunft Ihrer zustĂ€ndigen Behörde.
Distanz zu den nÀchsten Verkehrs-LÀrmquellen (aus OpenStreetMap)
- Bahnstrecke: 367 m · Bremen-Thedinghauser Eisenbahn
- SchnellstraĂe: 2132 m
- BundesstraĂe: 3208 m
- Autobahn: 2348 m
Hinweis: Die amtliche LĂ€rmkartierung nach der 34. BImSchV wird nur fĂŒr BallungsrĂ€ume (ĂŒber 100.000 Einwohner und mehr als 1.000 Einwohner/kmÂČ) sowie fĂŒr Hauptverkehrswege erstellt â also fĂŒr StraĂen mit ĂŒber 3 Mio. Kfz pro Jahr, Haupteisenbahnstrecken mit ĂŒber 30.000 ZĂŒgen pro Jahr und GroĂflughĂ€fen. Diese Adresse liegt auĂerhalb der so kartierten Zonen; deshalb zeigen wir hier eine SchĂ€tzung, keine amtliche Messung. Sie beruht auf einem vereinfachten Schallausbreitungsmodell fĂŒr Linienquellen (rund 3 dB Pegelabnahme je Abstandsverdopplung) mit typischen Emissionspegeln von 65â75 dB(A) in 25 m Abstand je StraĂenklasse (in Anlehnung an die RLS-90). Der ausgewiesene Wert ist ein Tag-Mittelungspegel â kein ĂŒber 24 Stunden gemittelter Lden mit Abend- und Nacht-Zuschlag. TatsĂ€chliche Verkehrsmenge, Lkw-Anteil, Tempo und Abschirmung durch Bebauung sind nicht berĂŒcksichtigt; die Abweichung im Einzelfall kann mehrere Dezibel betragen.
Wie alltagstauglich ist diese Adresse? Ob Sie selbst hier einziehen, vermieten oder das Haus eines Tages weiterverkaufen möchten â die Wege des tĂ€glichen Lebens entscheiden mit darĂŒber, wie angenehm und wie wertstabil eine Lage ist. Wir haben dafĂŒr die 7 wichtigsten Versorgungs-Kategorien geprĂŒft und ermittelt, was sich davon zu FuĂ und mit dem Rad im Umkreis von 5 km tatsĂ€chlich finden lĂ€sst. MaĂgeblich ist immer die nĂ€chstgelegene Einrichtung je Kategorie. Datenquelle ist OpenStreetMap (ODbL) â ein offenes, von freiwilligen Beitragenden gepflegtes Kartenwerk. Das bedeutet eine sehr gute, aber nicht lĂŒckenlose Abdeckung: Sehr neue oder noch nicht erfasste Standorte können fehlen, und in seltenen FĂ€llen ist ein lĂ€ngst geschlossenes Objekt noch eingetragen.
NĂ€chstgelegener POI: 191 m · Weitester gemessener POI: 853 m. Daraus ergibt sich, dass diese Adresse sehr zentral einzuordnen ist â gemessen an der NĂ€he zur alltĂ€glichen Grundversorgung.
1 von 7 Kategorien ohne Treffer im 5 km Umkreis
- KrankenhĂ€user: kein Treffer fĂŒr Krankenhaus im Umkreis von 5 km erfasst.
Das Klima an Ihrem Standort ist keine Randnotiz, sondern die Rechengrundlage fĂŒr jede Energie-Entscheidung an diesem Haus. Wie kalt die Winter sind, entscheidet ĂŒber Ihren WĂ€rmebedarf und die GröĂe einer kĂŒnftigen WĂ€rmepumpe; wie viel die Sonne scheint, entscheidet ĂŒber den Stromertrag einer Photovoltaik-Anlage. Beides lesen wir aus den amtlichen Klimanormalen der nĂ€chstgelegenen DWD-Station ab. Konkret stammen die folgenden Werte von der Station Bremen (4,5 km entfernt), gemittelt ĂŒber die Klimanormalperiode 1991â2020. Diese vier GröĂen â Sonnenstunden, Niederschlag, Temperatur und Heizgradtage â bestimmen ganz unmittelbar, wie viel Heizenergie Ihr Haus ĂŒbers Jahr braucht, wie viel Solarstrom Ihr Dach produzieren kann und wie groĂ eine WĂ€rmepumpe ausgelegt werden muss. Sie sind damit der rote Faden, der dieses Kapitel mit den Kapiteln zu Solar und WĂ€rmepumpe verbindet.
Wichtig zu verstehen: Klimanormale sind 30-Jahres-Durchschnitte â das Wetter einer ganzen Generation zusammengefasst, nicht der letzte Hitzesommer und nicht der eine kalte Januar. Genau das macht sie fĂŒr Bauentscheidungen so wertvoll. Eine Heizung, eine DĂ€mmung oder eine Solaranlage soll zwei Jahrzehnte oder lĂ€nger zuverlĂ€ssig funktionieren; sie auf ein einzelnes Ausnahmejahr auszulegen, wĂ€re teuer und riskant. Die 30-Jahres-Mittel glĂ€tten kurzfristige WetterausschlĂ€ge heraus und liefern damit genau die belastbare Basis, auf der Ingenieurinnen und Energieberater seit Jahrzehnten Heizlasten und ErtrĂ€ge berechnen. Die folgenden Kennzahlen zeigen Ihnen, wie Ihr Standort im bundesweiten Vergleich dasteht â und ĂŒbersetzen jeden Wert sofort in seine praktische Bedeutung fĂŒr Ihre Heizkosten und Ihren Solarertrag. Als VergleichsmaĂstab dient jeweils das deutschlandweite DWD-FlĂ€chenmittel derselben Periode; es ist kein an Ihrem Haus gemessener Wert, sondern eine bundesweite Einordnung.
Heizgradtage (HGT) sind die wohl wichtigste Klimakennzahl fĂŒr ein GebĂ€ude â sie ĂŒbersetzen das lokale Klima direkt in WĂ€rmebedarf. Vereinfacht summieren sie fĂŒr jeden Heiztag, wie weit die AuĂentemperatur unter der gewĂŒnschten Raumtemperatur lag: je mehr und je kĂ€ltere Heiztage, desto höher der Wert. Genau deshalb ist der HGT-Wert nahezu proportional zum Jahres-HeizwĂ€rmebedarf und bildet die Grundlage jeder Heizlastberechnung und WĂ€rmepumpen-Auslegung. Mit 3482 K·d/a liegt diese Lage etwa auf DE-Mittel. Ihr Standort ist klimatisch also weder besonders mild noch besonders rau â der WĂ€rmebedarf und die WĂ€rmepumpen-Auslegung folgen der bundesdurchschnittlichen Standard-Heizlast, ohne klimatischen Auf- oder Abschlag. Die belastbaren Zahlen dazu liefert das Kapitel 04 WĂ€rmepumpe .
Bei der Sonne liegt Ihr Standort etwas unter dem Bundesschnitt: Mit 4 % weniger Sonnenstunden als das bundesweite DWD-Mittel fĂ€llt die Solarprognose entsprechend zurĂŒckhaltender aus. Das schlieĂt eine lohnende Photovoltaik-Anlage keineswegs aus â der Ertrag hĂ€ngt weit stĂ€rker von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Daches ab als von dieser moderaten Abweichung. Wie viel Strom Ihr konkretes Dach tatsĂ€chlich liefert, zeigt die detaillierte Berechnung im Kapitel 03 Solar .
Stuhr ist die Gemeinde, in der diese Adresse liegt. Der Amtliche GemeindeschlĂŒssel (AGS) 03251037 identifiziert sie bundesweit eindeutig â ganz gleich, wie viele Gemeinden den gleichen Namen tragen. Diese achtstellige Ziffernfolge ist die amtliche Adresse Ihrer Kommune in den Statistik- und Förderdatenbanken: Sie taucht in den Programmen von KfW und BAFA, in den Förderlandkarten der LĂ€nder und in Energieausweisen auf und ordnet Ihr Haus zweifelsfrei der richtigen Verwaltung zu.
Warum die Gemeinde fĂŒr Ihr Sanierungsvorhaben mehr ist als eine bloĂe Postanschrift: Die Kommune ist die Ebene, auf der vieles konkret wird. Welche bundesweiten Förderprogramme Sie in Anspruch nehmen können, regeln zwar Bund und Land â doch zahlreiche StĂ€dte und Gemeinden legen eigene ZuschĂŒsse obendrauf, etwa fĂŒr den Heizungstausch, die Fassaden- und DachdĂ€mmung, eine Solaranlage oder die BegrĂŒnung von GrundstĂŒcken. Ob und in welchem Umfang Ihre Kommune solche Programme anbietet, lĂ€sst sich nicht pauschal sagen und sollte im Einzelfall direkt bei der Stadt oder Gemeinde geprĂŒft werden; der Amtliche GemeindeschlĂŒssel ist dabei der SchlĂŒssel, mit dem sich die zustĂ€ndige Stelle und die passenden kommunalen Programme verlĂ€sslich auffinden lassen.
Die EigentĂŒmer-Quote im umliegenden Quartier verrĂ€t Ihnen auĂerdem, ob Sie in einer eher von selbstnutzenden EigentĂŒmern oder von Vermietern geprĂ€gten Nachbarschaft wohnen. Das ist ein aufschlussreicher Hinweis darauf, wie viele Ihrer Nachbarinnen und Nachbarn vor denselben Sanierungsentscheidungen stehen wie Sie â und damit, wie lebendig vor Ort der Austausch ĂŒber Handwerksbetriebe, Förderungen und gute Lösungen typischerweise ist.
Methodik & Quellen
Dieser Bericht ist transparent: Jede Zahl trÀgt ein Herkunfts-Etikett. So sehen Sie
jederzeit, was eine amtliche Messung ist, was wir daraus berechnet haben und wo wir mit
begrĂŒndeten Annahmen oder Platzhaltern arbeiten mussten. Im Detailmodus
(?debug=1) wird jedes Etikett direkt an der jeweiligen Zahl sichtbar.
- Echtdaten
- Berechnet
- Platzhalter (keine Echtdaten)
- Annahme / Konstante
- Referenzwert (Vergleich)
- Statischer Text
Wir raten nicht â wir rechnen. Dieser Bericht stĂŒtzt sich ausschlieĂlich auf belastbare, ĂŒberwiegend amtliche Daten und macht jede Herleitung transparent. FĂŒr Ihre Adresse haben wir 11 öffentliche Datenquellen ausgewertet â vom Liegenschaftskataster und dem amtlichen 3D-GebĂ€udemodell ĂŒber Klima-Normalwerte des Deutschen Wetterdienstes und Bodenrichtwerte der GutachterausschĂŒsse bis zu Schutzgebiets-, Hochwasser- und Förderdaten. AufgefĂŒhrt sind unten nur Quellen, die fĂŒr dieses GebĂ€ude tatsĂ€chlich Daten geliefert haben; Quellen ohne Treffer blenden wir nicht als gefĂŒllt vor.
Die meisten genutzten Quellen sind frei zugĂ€nglich und in offenen Standardformaten verfĂŒgbar. Einzelne Dienste â insbesondere die Google Solar API â unterliegen eigenen Anbieter-Bedingungen (Google-Maps-Nutzungsbedingungen) und dĂŒrfen nicht frei weiterverbreitet werden; die jeweils maĂgebliche Lizenz finden Sie in der Lizenzspalte. UnabhĂ€ngig davon geben wir jeden einzelnen Datenpunkt mit Quellenangabe an, damit Sie ihn nachvollziehen können. Wo eine Quelle einen tatsĂ€chlichen Datenstand mitliefert (etwa den Stichtag des Bodenrichtwerts oder das Aufnahmedatum der Luftbilder), zeigen wir diesen konkreten Stand am Wert an statt eines pauschalen Jahres; die ĂŒbrigen Zeitangaben verstehen sich als typische Aktualisierungs-Zyklen der jeweiligen Behörde.
Weitere 4 Quellen, die fĂŒr diese Adresse keine Treffer hatten
- BfN Geodienst â Schutzgebiete â Die bundesweiten Schutzgebiets-Polygone des Bundesamtes fĂŒr Naturschutz: Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete, FFH- und Vogelschutzgebiete, BiosphĂ€renreservate und Nationalparke. Wir prĂŒfen, ob Ihr GrundstĂŒck darin liegt oder daran grenzt â das kann bauliche MaĂnahmen, AuĂendĂ€mmung oder Anbauten genehmigungspflichtig machen. Der Geodienst wird regelmĂ€Ăig (typischerweise monatlich) aktualisiert.
- NLWKN HQ-VerordnungsflĂ€chen (HQ100-Proxy) â Festgesetzte Ăberschwemmungsgebiete (HQ-VerordnungsflĂ€chen) als NĂ€herung fĂŒr ein hundertjĂ€hrliches Hochwasser (HQ100). Daraus leiten wir einen ersten Hinweis auf das Hochwasserrisiko der Lage ab â wichtig fĂŒr Versicherbarkeit und Keller-/Bodenplatten-MaĂnahmen. Die VerordnungsflĂ€chen werden anlassbezogen und damit unregelmĂ€Ăig fortgeschrieben; die Abdeckung ist regional und nicht flĂ€chendeckend, ein fehlender Treffer ist daher nicht mit einer geprĂŒften Hochwasserfreiheit gleichzusetzen.
- LĂ€rmkartierung Bremen (34. BImSchV) â Die strategische LĂ€rmkartierung nach der EU-UmgebungslĂ€rmrichtlinie (34. BImSchV) mit Tag- und Nachtpegeln fĂŒr StraĂe, Schiene und Flugverkehr. Sie liefert gemessene/modellierte LĂ€rmwerte fĂŒr die WohnqualitĂ€t â relevant fĂŒr Schallschutz-Fenster. VerfĂŒgbar ist diese amtliche Kartierung nur dort, wo eine Ballungsraum-Kartierung vorliegt; liegt fĂŒr Ihre Adresse keine vor, schĂ€tzen wir den VerkehrslĂ€rm ersatzweise aus OSM-StraĂendaten. Die Kartierung wird im gesetzlichen 5-Jahres-Turnus fortgeschrieben.
- Kulturdenkmale Bremen + Bremerhaven â Das amtliche Denkmalverzeichnis: ob Ihr GebĂ€ude als Kulturdenkmal eingetragen ist. Das hat unmittelbare Folgen fĂŒr Sanierung und Energiewende â AuĂendĂ€mmung, Fenstertausch und Photovoltaik sind bei DenkmĂ€lern genehmigungspflichtig und teils eingeschrĂ€nkt, dafĂŒr gelten andere Förder- und Steuerregeln. Verzeichnisse werden von den Denkmalbehörden laufend gepflegt und ĂŒblicherweise jĂ€hrlich neu veröffentlicht.